114 V. Henri que s und C. Hansen. hio Versuche, die wir unten näher erörtern werden, win¬ den angestellf. um zu entscheiden, erstens, oh die Säurespaltuugs- produkle der Albuminstoffe imstande seien, eine Ersparnis ;tm N-Verbrauche zu bewirken, und zweitens, ob Stoffe, die den Albiuninstoth'n nala; stehen — die Protamine nämlieh — den Stickst« dl vertust des Organismus zu decken vermöchten. .Mit Bezug aid die Yersuohsmethode können wir uns da¬ mit begnügen, auf unsiTe obengenannte Abhandlung in dieser Zeitschrilt zu verweisen: als Versuchstiere benutzten wir Ratten ebenso wie früher,. I. Bewirken die Säurespaltungsprodukte der Albumin¬ stoffe eine Ersparnis am Stickstol ! verbrauche des OrganismusV l m diese Frage zu entscheiden, stellten wir die Versuch** so an, dal) die Tiere erst während einer Periode von ca. 7 bis s Tagen ein Futter bekamen, das keinen Stickstoff enthielt: darauf bekamen sie ein Futter, das wie das anfängliche zu¬ sammengesetzt war, nur mit der Abänderung, daß ein Teil z. II. des Zuckers durch die Säurespaltungsprodukte des Caseins ersetzt, wurde. Auf diese zweite Periode, die ebenfalls ca. 7 bis s Tage andauerte, folgte die dritte Periode, während welcher das Futter dasselbe war wie während der Periode I, mithin keinen Stickstofl enthielt. Inter der Voraussetzung, daß die Tiere fortwährend die gleiche Menge Futter fressen, mul! eine eventuelle, AlbuminstolV ersparende Wirkung der Säurespaltungs- produkle sich dadurch erweisen, daß der StickstofTverlust während der Period«* 11 geringer ist als der Verlust während der Periode I sowohl wie auch namentlich während der Period«* 111. lu den beiden unten milgeteilten Versuchen wird man sehen, daß die ersparende Wirkung sieh im Versuch 1 nur schwach äußert, während sie im Versuch II sehr deutlich ist. Versuch 1. Das Kutter bestand vom (*»./12. «4 Bis 1112. aus: 180 g K<,li. 00 g Cellulose. 7o g Zucker. 10 g Salzen. Vom 15. 12. bis 20. 12. In¬ stand das Kutter aus: .15 g Spaltungsprodukten des Caseins tll,S04). 15 _