Studien über die proteolytische Wirkung der Preßsäfte einiger tierischer Organe sowie des Darmsaftes. ' Von Kmil Abderhalden und Vutaka Teniuelii. Tokio. (Aus «I«*m 1. chemischen Institut -J«*r l'iiiv*-rsit:it IJerlin.i I>**r Udaktion am .Y Au<rusl r.im;.,. I)i(* vorliegenden Untersuchungen bilden die Fortsetzung der von uns kürzlich mitgetciltcu Versuelie über die Wirkung des wässerigen Auszuges aus Hinderleber auf dl-Leucvl- glycin und (ilyeyl-glvein.1) Wir haben damals festgeslellt, dab die Bindorlcber sehr aktive proteolvtische Fermente ent-- hall. Heide Peptide waren gespalten worden. Im folgenden haben wir diese Versuche nul andere Peptide und andere Organe aus¬ gedehnt. \\ ir verwendeten im allgemeiiKMi auch nicht mehr wässerige“ Auszüge aus den Organen, sondern stellten Pre߬ säfte dar und zwar in der Weise, dal) wir das frische Organ, das möglichst hint leer, war, zunächst mit Sand fein zerrieben, um die einzelnen Zellen möglichst zu zerstören. Dann wurde die zerquetschte Masse mit ausgcgliihler, reiner Kieselgur zu einer plastischen Masse geknotet und nun unter einem all¬ mählich bis zu )>(>0 Atmosphären ansteigenden Drucke das in Segeltuch eingeschlageno Produkt ausgcprollt. Der zuerst ab- tliebende Saft wurde nicht verwendet, sondern erst der unter höherem Druck austretende. Die Einwirkung von Bakterien während des ganzen Prozesses suchten wir durch Zugabe von Toluol auszuschalten. Der so erhaltene klare» Saft wurde‘zur Abseheidung lester Bestandteile noch zentrifugiert. Die einzelnen Versuche sind nach denselben Prinzipien ausgeführt worden, wie. wir sie schon früher geschildert haben, ') \ erg!. Das Verhallen einiger Peptide jagen Organextrakle. Diese Zeitschrift, IM. XLVI1, S. bill, Hoppo-Scy 1er s Zeitschrift f. physiol. Chemie. XL1X. 1