suuunqiiMdiy sop ik*iji*m|uozuo\i 292 G. Guerrini, Auf diese Weise konnte ich zwei Isothermen, die eine für die Temperatur von -4-18,5° C. und die andere für «lie Temperatur von -f-17° C. aufzeichnen. Konzentration des Natriumsulfats. Man sieht also, daß in einem dreiphasisehen System aus drei Komponenten eine Reihe von Lösungen verschiedener Kon¬ zentration erhalten werden konnte und daß die Na2S04-Kon- zentrationen und die Albuminkonzentrationen mit Kontinuität variieren. Die rbereinstimmung der oben erwähnten experi¬ mentellen Ergebnisse und anderer ähnlicher, die ich der Kürzt1 halber nicht erwähnt habe, beweist, daß diese Kontinuität wirk¬ lich besteht, und daß die Konzentrationsschwankungen des Albumins und des Sulfats von einem Versuch zum anderen nicht zufällig und ohne Regel auftreten, sondern von einer ge¬ wissen Gesetzmäßigkeit bestimmt werden. Dieses Ergebnis der Veränderlichkeit in den Konzentrationen von Lösungen, die sich in Gegenwart von zwei immer gleichen festen Phasen, d. h. vom gefällten Eieralbumin und dem Dekahydrat befinden, ist ziemlich überraschend. Zunächst ist sie in Widerspruch mit der Phasenregel, doch besitzt dies keine wichtige Bedeutung, da, wie Galeotti1) klargelegt hat, man es nicht erwarten darf. ') Zeitschrift, f. physik. Chemie, Bd. L1V, Heft 6.