Die Herkunft der endogenen Harnpurine bei Mensch und Säugetier. Vorläufig« Mitteilung. Von Itichurri Bunan. Mit «‘iii'T Km viMizcit Imtuij?. <Am .tom j.}»ysiol«»^js, |„.n Institut .k>r l'nivi-r.-itat Leip/.ie.i il»< r Itcilaktion zupcgunsren am ll. Januar l'.Kifo Die im nachstehenden kurz besprochenen, noch nicht völlig abschließenden Versuche sind bereits im Jahre 1000 ausgeführt und neben anderen einschlägigen Beobachtungen in meiner (ungedrucklen) Habilitationsschrift niedergelegt. Ihre eingehendere Besehreibung soll erst nach Veröffentlichung der dritten von mir gemeinsam mit 11. Schur durchgeführten Untersuchung erfolgen. Zu einer vorläufigen Mitteilung in dem gegenwärtigen Zeitpunkte sehe ich mich nur dadurch veranlaßt, daß jetzt immer häufiger für die endogene Harnsäure — auf Hrund unzulänglicher Versuche oder gar auf Grund bloßer Spekulation -eine nichtoxydative Entstehung angenommen wird. Die Frage nach der Herkunft der endogenen Harnpurine •les Menschen und der Säugetiere ist bisher noch nicht in belriedigender Weise beantwortet. Nach der Hypothese von Horbaczcw.ski — in ihrer heute gebräuchlichen Fassung — stammen die Burinhasen, welche die endogene Harnsäure liefern, aus den Nucleoproteiden abgestorbener Zellen insbeson¬ dere zugrunde gegangener Leukocyten, als der vergänglichsten Zollen des menschlichen. Körpers. Und in der Tati wenn im t Organismus durch Zellzerlallsprozesse Burinbasen in Freiheit gesetzt werden, so müssen diese Burinbasen wohl zweifellos durch die im Körper weit verbreitete Xanthinoxvdase in Harn-