I). Law row, 45Ö dor Lösung auf 5! » dos Volumens ausgeführt — die Menge des Monoamidstickstoffs wurde gleich 18,8°/o des gesamten Stick¬ stoffs gefunden. Eine zweite.Bestimmung machte ich bei einer 21 2 fachen Verdünnung der Lösung — die Menge des Monoamid- stickstolfs betrug 22.0°/o der allgemeinen Stickstoffmenge. Das Dferdehämoglohin wird somit bei einer mehr oder weniger andauernden Einwirkung von O,50/oiger Salzsäure unter Bildung von stickstoffhaltigen Produkten, welche durch Phosphor- Wolfrafnsäure nicht gefällt werden, gespalten. Die zu untersuchende Lösung wurde durch Phosphor- wollramsäure in Anwesenheit von 0,50/oiger Salzsäure gefällt; ich (ihii'll eine Lösung von basischen Zersetzungsprodukten — Losung M und (‘ine Lösung von Spaltungsprodukten des Hämoglobins, welche durch Phosphorwolframsäure nicht gefüllt werden — Lösung N. Mit d u Lösungen M und N wurde1 der folgende vor¬ läufige \ ersuch angestelll: Die Lösung N wurde bis zu einem Slicksloffgehalt von 0.18°/'n konzentriert (0,18 g auf 100 ccm Lösung); zu 10 ccm einer derartigem ungesäuerten Lösung fiigle* ich solange Phosphorwoilramsäure hinzu, bis ein Niedor- s* hlag resp. eine* Trübung entsland, worauf ich dem Gemisch bis zu ;»0 ccm Wassern hinzidiigtc. Das 0.5°/« Salzsäure ent¬ halt tiide Gemenge wurde vorsichtig und sorglältig vermischt und in einemi dünnen graduierten.Zylinder bei Zimmertemperatur im \ (‘flaut von 21 Stunden gehalten*, der Niederschlag nahm < a. 0.2.)—0.5 ccm ein. Be»i der gleichen Prüfung der Lösung M. welche* in Kt ccm die gleiche Stickstoffmenge ( — 0,018 g) enthielt.. wurde' ca. ll.o 12 ccm Niederschlag erhalten. Die Losung N gab in der angegebenen Konzentration (0,18° o Stickstoff) (‘ine* sehr schwache Biuretreaktion ; dieselbe Leaktion war hei Lösung M (0,18°/o Stickstoff) eine recht helrücht liehe. Die* 2 2 '/afach eingeengte Lösung N gab mit Schwefel¬ säure bis O.o'Vo angcsäue*rl aul Phosphorwolframsäure nur in de in 1‘ahe <‘ine Iteaktion, wenn letztere im Überschuß zugefügl wurde, woben eine* schwache Trübung entstand, welche beim Stehern in einem leinen, sich sehr langsam zu Hoden setzenden