WH I). Law row. von 0,2 °;o Salzsäure (‘in wasserlöslicher, durch Hitze nicht gerinnender Körper entstehen. ■N;»eh Angaben von Fr. Goldschmidt1) spalten sich das Kieralhumin und Serumalbumin unter Kinwirkung von 1 i,;- und 1 i Normalsalzsäure, Serumalbumin auch unter Kinwirkung von 'iß- und 1 i Normalschwefelsäure, bis zur Bildung der sekundären Albumosen A und B, und zwar in ca. Ui »s Stunden. Aus seinen Versuchen schließt der letztgenannte Autor: Die Wirkung des Pepsins [-Salzsäure bei W)° unter¬ scheidet sich von jener der reinen Salzsäure bei 10" nur durch die Baschheil des Verlaufs, nicht durch die Oualitiit der KndproduLle . L. Langstein-i bemerkt: I °/oigc Schwefelsäure ver¬ mag. bei einer Temperatur von leingepulvertes, bei 100" getrocknetes kristallisiertes Kieralhumin auch in Monaten nicht zu lösen . Dieser Autor teilt weiter mit : «Herr Neuborg er¬ laubt mir, mitzuteilen, daß durch einjährige Kinwirkung von 1 " oiger Schwefelsäure aut Gelatine nach seiner Krfahrung auch nicht Spuren von Aminosäuren in Lösung gehen. Da die in (1er Literatur vorhandenen experimentellen Befunde über die Wirkung verdünnter Salzsüurolösungon auf verschiedene Kiwcißkörper ungenügend sind und da eine'voll¬ kommene Kenntnis der Linwirkungen genannter Säure eine nähere, detailliertere Klarlegung der proteolytischen Wirkungen des Pepsins ermöglichen kann, so habe ich .einige vorläufige Versuche der Spaltung einiger Kiweißkörper vermittelst einer O.ö'Vo igen Salzsäurelösung angcstellt, d. h. einer Lösung der¬ jenigen Konzentration, welche allgemein bei Versuchen künst¬ licher mehr oder weniger protrahierter' peptisolier Verdauung der Kiweißkörper angewandt wird. Ich begann meine Ver¬ suche und zwar mit Gelatine bereits im Jahre 1901.*) Dieser Versuch mit Gelatine diente mir als Parallelversuch für den¬ jenigen der Geintineverdauung vermittelst natürlichen Magen- 1 Kr. (In Id sch midi. t 1m*i* die Kinwirkung von Säuren aufKivejfe stofTe. Inaug.-DSs. 1 SOS. *; Diese Zeitschrift, ltd. XXXI. S. 20tf—201). J Diese Zeitschrift. lid. XL. H. 1 u. 2. S. tßo.