Die Entstehung der Kynurensäure. Von Alexander Ellinger. »Aus dem Univmitätslaboratorium für medizinische Chemie und * xpériment Pharmakologie zu Königsberg i. I’r.) (Der Redaktion zugegangen am «. November l'.wn > An andrer Stelle1) habe ich dargelegt, daß rein chemische Betrachtungen und Versuche mich dazu geführt haben, nach einem Zusammenhang zwischen dem Tryptophan und der Ky¬ nurensäure zu suchen. Der Gedankengang hierbei sei nochmals kurz zusammengefaßt: Hopkins und Cole, denen wir die Reindarstellung des lange gesuchten Tryptophans, die Fest¬ stellung seiner empirischen Zusammensetzung und vortreffliche Untersuchungen über sein chemisches Verhalten namentlich gegenüber Bakterien verdanken, haben diesen Körper als Skatol- aminoessigsäure mm* Cfpiy • coo« NH angesprochen, weil sie daraus durch Bakterienwirkung die von K. und H. Salkowski entdeckte Skatolkarbonsäure und die von Nencki aufgefundene Skatolessigsäure gewannen. Ich konnte nun durch die Synthèse nachweisen, daß der Salkowski sehen Säure nicht die allgemein angenommene Konstitution i C.CH3 • COOH NH *)■ Ber- d. deutsch, ehern. Ges.. Jahrg. 87. S. 1801 v190p. Dort siehe auch Literaturangaben?