204 S. Lévites,- eine deutliche Hiuretreaktion, ebenso deutliche Millon- sehe Reaktion. D(*r Stickstoffgehalt ist aus der folgenden kleinen Tabelle /u ersehen. Gesamtst ickslolT AmmoniakstickstolT in Prozenten in Prozenten in Prozenten der Substanz der Substanz des Gesamtstickstofls Aitsjjan'.'smaterial ItosanndoalbuMiin : 14.81 1.83 8,98 Präparat 1 14,11 1,03 10.82 II 14,12 1,43 10.20 » tu 14.24 — • ; ' ^___ Die Bestimmung de*s Stickstoffs wurde hier, wie bei den weiter unten beschriebenen Präparaten, nach Kjeldahl ausge¬ führt: der Ammoniakstickstoff durch 12stündiges Köchen von 1,207—1,0 g Substanz mit 2f) ccm konzentrierter Salzsäure und Destillation mit Magnesia. Das Destillat wird vor dem Titrieren aufgekocht. Desamidocasein. Dieses Präparat wurde folgendermaßen dargestellt. Etwa log Casein wurden mit der gleichen Gewichtsmenge Kalium- nitrit und wenig Wasser anhaltend zu einem Brei verrieben, sodann in ein geräumiges Becherglas hineingespült, mit Wasser verdünnt und auf einem Wasserbade erwärmt. Die Reaktion tritt unter heftigem Schäumen ein, die Flüssigkeit färbt sich vorübergehend, bis sie schließlich eine bleibende schwarzgriine Farbe annimmt. Das Aufhören des Schäumens deutet auf das Ende der Reaktion: sobald dies eingetreten ist, ruft ein weiterer Zusatz von Alkalinitrit keine liemerkbare Änderung hervor. Die abgekühlte Flüssigkeit wird mit wenig verdünnter Essigsäure oder mit überschüssigem Alkolioliithcr versetzt, wobei ein grüner llockiger Niederschlag auslällt. Der leuchte Niederschlag wird in Wasser verrieben und der Dialyse» unterworfen, sodann auf dem Filter gesammelt, mit Alkoholäther naehgewaschen und im Vacuum getrocknet. Der gut getrocknete* Niederschlag ist olivengrün gefärbt. In ätzenden Alkalien wie* in Alkalikarbonat und Ammoniak ist er