Über die Autolyse der Stierhoden. 169 0,1740 g Substanz gaben 0.2432 g CO, und 0,0705 g H,0. ‘ Berechnet für C6HuN,Ot • C6H,Ns07 : Gefunden : C 38,40> 38,12% H V>3u,o 4,50°/« N 18,66 V 18,02 °/o Die Zahlen stimmen völlig mit denen des Lysinpikrates überein. Die vom Lysinpikrat abfiltrierte alkoholische Lösung wurde nach dem Verdunsten des Alkohols mit Wasser aufgenömmen und mit Salzsäure und Benzol von Pikrinsäure befreit. Die pikrinsäurefreie Flüssigkeit wurde bei mäßiger Temperatur zum Sirup eingedampft, der Sirup mit absolutem Alkohol extrahiert und das liltrat mit alkoholischer Platinchloridlösung ausgefallt. Die aus Wasser umkristallisierte Substanz erwies sieh durch die Analyse als salzsaures Cholinplatinchlorid. 0,1'00 g Substanz gaben 7 ccm feuchtes Stickstoffgas bei 20® C. und 757,8 mm Druck. 0.2810 g Substanz gaben 0,0883 g Pt. Berechnet für 2 C5HuNOC1 • PtCl,: Gefunden : N 4,55 % 4,48 V Pt 31,06 V 31,51 V Unter den au to 1 y t i sehen Prod u k t on der S t ierhoden wurden somit aufgefunden: Ammoniak, (iuanin(V), Hypoxanthin, Xanthin, Thymin, Lysin und Cholin. Ob Leucin und Tyrosin auch in den autolysierten Stierhoden Vor¬ kommen, muß durch weitere Untersuchung entschieden werden.