106 J. Moçhizuki und Y. Kotake, I. Ammoniak. Das oben erwähnte Filtrat wurde auf lls eingeengt und mit Barytwasser alkalisch gemacht; es entwickelte sich Ammoniak. Nachdem das Ammoniak unter den autolytischen Produkten aufgcfunden war, erschien es von Interesse, zu untersuchen, welchen Finfluß die Dauer der Autolyse auf die Menge des durch Magnesia austreibbaren Stickstoffs ausübt. Von den zu diesem Zwecke ausgeführten Versuchen teilen wir hier den folgenden mit : 3<X)g zerhackter Hodenmasse wurden mit dem doppelten Volumen Wasser durchgerührt, 24 Stunden unter Zusatz von Chloroform und Toluol bei Zimmertemperatur stehen gelassen und dann durch Leinwand koliert. Die abkolierte Flüssigkeit wurde in einem gut verschlossenen Glasgefäße bei 37° G. digeriert. Zur Bestimmung des durch Magnesia austreibbaren Stickstoffs wurden alle 2 Tage 40 ccm von der Flüssigkeit herausgenommen und nach der Methode verarbeitet, die der eine1) von uns früher benutzt hatte. Die Versuchsergebnisse sind in folgender Tabelle zusammengestellt. ' Dauer der Digestion Zur Analyse verwendete Lösung in Kubikzentimetern Durch Magnesia aust reibbarer Stickstoff in Grammen vor der Digestion ë 0,0027 2 Tage 40 0,0049 % * 40 0,0052 ti » 40 0.0052 s . 40 0,0057 10 . 40 0,0059 12 «> 0.0004 14 * 40 • 0,0061 Ans der obigen Tabelle geht hervor, daß der durch Magnesia austreibbare Stickstoff allmählich im Verlauf der Autolyse zu¬ nimmt. Da nun der »Magnesiastickstoff» zum größten Teile *) Mochizuki. Hofmeisters Beiträge. Bd. I, S. 44.