Nachträge zur Säuregemisch-Veraschung» und zu den an diese angeknüpften Bestimmungsmethoden. Von Albert Neumann. (Ans «1er chemischen Abteilung i|os physiologischen Instituts in Merlin.) Ih*r Redaktion zugogangon am Mt. August 1904.) In dem XXXVII. Hand dieser Zeitschrift, S. llö—142, ist von mir eine Abhandlung erschienen unter dem Titel 'Einfache V erasehungsmef ho de (Säuregemisch-Veraschung) und Vereinfachte Bestimmungen von Eisen, Phosphor¬ säure. Salzsäure und anderen Aschenbestandteilen unter Benutzung dieser Säuregemisch-Veraschung». Alle diese Methoden haben bereits mehrfache Anwendung ge¬ funden. Verschiedentliche Anfragen jedoch und die praktische Ausführung im hiesigen Laboratorium haben einige Zusätze und Verbesserungen veranlaßt, welche ich im folgenden mitteilen will. /. Süuregemisch-Veraschung. a) Zu dem Abschnitt «Apparatur» auf S. 11b ist über den Hahntrichter, welcher das Säuregemisch aufzunehmen hat, nachstehendes zu bemerken. Benutzt man einen gewöhnlichen Scheidet l ichter von 1( M) ccm Inhalt mit geradem, kurzem Ab¬ flußrohr. dann befindet sich derselbe während der Veraschung direkt in den unangenehmen Nitroso- und Schwefelsäuredämpfen. Durch die Hitze öffnet sich der Hahn leicht von selbst, und dieses ist auch der Grund, weshalb das Abflußrohr des Hahn¬ trichters mit einer Tropfenkapillare versehen sein muß, damit bei einem unvorhergesehenen Öffnen des Trichters nicht zu viel Säuregemisch plötzlich in den Kolben fließt. Auf Anregung von Herrn Dr. Flamand, welcher sich viel mit diesen Ver- /