Iber das Nucleoprnteid der Leber. 521 Lösung abfiltriert, mil destilliertem Wasser sorgfältig gewasr Len und dann bei Wäisserbadtemperatur mit verdünnter Salzsäure so lange erwärmt, bis vollständige Rinset/aing erfolgt war. Nach Zusatz eines l berselmsses von Salzsäure wurde vom C.hlnr- silber abfiltriert und der Rückstand mehrmals» mit heißer, ver¬ dünnter Salzsäure ausgewaschen. Di»1 weitere Verarbeitung geschah nun nach dem sehr bequemen Verfahren von Krüger und Salomon.1) Das gesamte Filtrat wurde zur Vertreibung »1er Salzsäure auf dem Wasserbad unter beständigem Krsetzen der verdampften Flüssigkeit durch Alkohol mehrmals znrTroekene eingodamplt. bis dei* Rückstand grobpulverig geworden war. dann mit Wasser bei öO" digeriert. nach mehrstündigem Stehen abliltriert. mit Wassel* und dann mit Alkohol und Äther ge¬ waschen. Der Rückstand (■ Xanthinlraktion > i sollte das Xanthin, das Filtrat ( llvpoxanthinfraklion ) das (iuanin. Adeniii und IIV| »oxantliin enthalten. Zur Darstellung des Xanthins wurde der Diickstand in der mehrfachen Menge ;5,ß°,;«iger Natronlauge heil) gelöst und - i Stunden stehen gelassen, ohne dal) dabei ein Niederschlag aulirat. Die alkalische Lösung wurde in ein vorher aufge7 kochles kaltes Demisch von 20 ccm konzentrierter Salpeter¬ säure und 20 ccm Wasser langsam eingetragen, wobei starke hrwärmung eintrat, und schon nach einstündigem Sichen hatte >ich salpetersaures Xanthin in nicht unbeträchtlicher Menge nusgeschieden. Zur Reinigung wurde die Substanz in Ammoniak gclosi. zweimal mit Knochenkohle behandelt und dann die arnmoniaknlische Lösung verdampft. Der Rückstand war reines Xanthin; als solches charakterisiert wurde cs mittels der Ohlor- kalkprobe, «1er W’ei de Ischen Reaktion und der Stickslotf- bostimmung. Die Ausbeute betrug 0,!îN.‘î| o.oas.) g Substanz (bei läO’ getrocknet' verbrauchten nach Kjebtabl 12.S rein , X.-ILSO« (Wî.r.S‘V.. N berechnet für 0,11/).^ — JHJ.S u » » Die Mutterlauge des Xanthins enthielt nur noch Spuren von Stickstoff und konnte deshalb vernachlässigt werden. 1 Krüger und Salomon, these Zeitschrift, lid. XXVI. S. .'{.*><). I sits iü*.