Über das Verhalten der ßweißstoffe bei der alkoholischen Gärung. Von Leonid Iwanoll'. Mit finer AM>i1<lun<r. (Der llfilaktion zuj’i-üuiii'fii'uiii 27. Juli ltfol.) Seitdem die Hefezelle als die l’rsaehe der Alkoholgärung erkannt worden ist, tretten wir viele Versuche an. welche be¬ zwecken. diesen Prozeß mit dem stickstoffhaltigen Inhalt der Zelle in genetischen Zusammenhang zn bringen. Schon im .labre isoß fand Thénard1) in den Helen «eine animalische Substanz welche stickstoffhaltig war und heim Destillieren viel Ammoniak ergab. Hie Zerspaltung des Zuckers war immer von einem allmählichen Verlust an dieser Substanz, die sich dabei in lösliche Pioduklc mnwandelte, begleitet. Dasselbe be¬ stätigte Mit scheidich,-') welcher fand, daß der StickstoIVgehalt der liefe während der (lärmig in reinem Zucker von 10° bis ö",» sank. Im Jahre IHöO betrachtete (iarreairh die Kohlensäure- ahgahe durch die Pflanzen direkt als eine Funktion ihres Slickslolfgehalles und tlit‘ Hefe, die gleichzeitig das stickst«»tl- reîchste und am stärksten Kohlensäure ausscheidende Objekt ist, als besten Ileweis dafür. Diesen («(‘danken wiederholte viel später Havduck.*) indem er einen Parallelismus zwischen N-(ichalt und der t iärungsintensität bei verschiedenen liefen uachzuweisen suclile. 1 S e h ii t x (* il ho rire i‘. Hie («ärungsersrheinungen. lS7ß. S.S.1. 117 *i Ad. Mayor, hie hiinrngscticinic. lang. S. 1;{0. tiarreau. Ann. d. Sciences naturelles. ISûO. Ill«1 série. T. 17). p. •*» 4 tlayduek. /.eitxdnili für Spirilusindu^tiie. iNSl. Nr. 0. S. s». Nr a. S. 17:1.