I her dio AusscliciduncsifnifM.* dvr Harnsäure livim Kaninchen. 4b.‘l Versuch III. Kin gesundes Kaninchen erhält am 28. VI. O.Ö g Harn¬ säure in ln rem Wasser mit Piperazinzusatz his zur Lösung intravenös (Ohrvene). Die I rinmenge der nächsten 48 Stunden betrug ea.ßöOrcm. Harnsäure = 0,050 g. Versuch IV. Kiu normales Kaninchen erhält am I. VIL 0,5 g Harn- 'äure ebenso gelöst subkutan. Die Krinmenge der nächste^ 18 Stunden beträgt ca. 270 ccm. Ilarnsäiiremcngo = 0,0874 g. Aus vorstehenden Versnclien ergibt sich, dal» im allge¬ meinen die größte Menge Harnsäure im Urin wiedererscheint bei intravenöser Verabfolgung-: von der per os cingegebenen Harnsäure werden nur Spuren als solche ausgeschieden:' etwa in der Mitte stellt die Harnsäurezufuhr bei subkutaner Ver¬ abreichung. Aber auch die höchste llarnsäureausscheiduug ist «Inch im Vergleich zur cingoführton Menge nur eine sehr ge¬ ringe, was um so bemerkenswerter, ist. wenn man sieb die mikroskopischen Bilder1) der Nieren bei derartigen Versuchen vergegenwärtigt. I nsere Belunde beanspruchen insofern ein weitergehendes Interesse, als sie geeignet scheinen, manche widersprechende Versuche der Purinharnsäureliteratur zu erklären. Wenn günstigstenfalls 1 S°/0 der einverleibten Harnsäure als solche im Harn wiedererscheint, so ist es verständlich, daß bei Dar¬ reichung per os selbst verhältnismäßig große Mengen von ’Purin¬ körpern auf die Harnsäureausscheidung keinen nennenswerten Kinlluß hervorzubringen brauchen. Jedenfalls sind Versuche mit Dezigrammen von Purinkörpern, wie sie sich in der Lite¬ ratur linden, völlig unbeweisend, sogar vollkommene Desorption vorausgesetzt. V hbstein u. Xikolaior Ixv.w. Kbstcin u. liendix. Virchows Vduv, IM. 134 resp. 17*. M ilnppe.Scylcr s Zvitsrhrilt f. physiol. Chemie. \U|.