Die Spaltung des Pseudomucins durch starke siedende Säuren. I. Mitteilung. Von .1. Otori (Tokio . • Aus dom [iliysi(.],.{ris( hon In-titut ih r l*niv«-r^il;»t Marlmrg.) (I)or Hclaktion /uoo^antr' ii am 21. .Itili r.Mi» » Das 1 ’seudomucin ist nielil selten (iegenstand eingehender 1 utersuchungen gewesen. Dieselhen waren aber last aus- sclilielilieli darauf gerichtet, die Natur der im Pseudoinucin- molekül steckenden Kohlehydralgruppe zu ergründen. Der Zweck dieser Arbeiten braclit(* es mit sieh, dal! die betreffenden Forscher nur schwache Säuren, in der Kegel eine 2",oige Salzsäure, auf das Pseudomucin ein wirken hellen. I hirch eine derartige schwache Säure 1 i<* 1! sich die prosthetische (iruppe in der Wärme ab¬ spalten, während der Kiweiltrcst in der Hauptsache koaguliert wurde, sonst aber unverändert zuriickblieb. Kezügiich der Lite- ratur der Arbeiten, die* sich auf den Kohlehydrat komplex des Pseudomucins beziehen, verweise ich auf die ausführliche Zu¬ sammenstellung Stendels.'i Spaltungsversuche mit starken siedenden Säuren sind da¬ gegen meines Wissens am Pseudomucin überhaupt noch nicht ausgeführt worden. Nur am Paramucin, einem anderen patho¬ logischen Erzeugnis der Ovarien, das aber mit dem Pseudo¬ mucin nicht identisch ist, sind von K. Mitjukoff ’i und Panzer3) derartige Versuche angestellt worden. Auf die Arbeiten dieser beiden Autoren werde ich später noch zurückgreifen. Ich habe nun auch das Pseudomucin der tiefgreifenden Spaltung durch ') Diese Zeitschrift, ltd. XXXIV. S. .m *i Archiv f. Gynäkol., ttd. 40. S. 27S. •'! Diese Zeitschrift. Rd. XXVIII. S. 'MV.).