Über die Harnsäurebildung in Gewebsauszügen. Von Alfred Sehittenhelm. Au> ilom I.ulioraloriiini <i«-r Klinik il**r l'niv«-r^it;«t (l'Vltirifti.» 1)'T ISi*tlaktimi /lij'ojMnjr* n am 27. .luiii l'.mkt Die bekannten Versnobe llorbaezowk is,1 ) wodurch er dir Kntstehmig von I larnsäiire aus den Xueieinen dar ( )rgane erwies, stellten eigentlich den ersten Versnob dur, eine Il:iriisüiirrKl»il«luii*r durch (iewebsfermonle zu erweisen, wenn nurli llo.rhuczcwski selbst den harnsäurobildenden Faktor in s<‘iii(*n Versnoben nicht in einem entspreehenden Formen! erkannt bat. Seine Vorsuchs- anordnung war die folgende: er digerierte frische Milzpulpa mit der K—lOfaehen Menge d(‘stillierlen Wassers <S Stunden lang, bei 00° es muh dabei leichte Fäulnis auflroteU, -ein Funkt, den llnrbuc/evvski für das («elingen des Versu« lies für not¬ wendig' hielt. Nach beendeter Digestion wird vom ungelösten liltriorl, die Lösung zur Fntterming der KiweiBkörper und Ste¬ rilisierung mit Uleiossig vorsichtig ausgefällt. Dann wird die nach dem Absetzen i'ibuifiltrierte und von Blutfarbslulf rot ge¬ färbte Lösung mit etwa derselben Menge Irischen arteriellen Ulules versetzt, bei in—öo° einige Stunden erwärmt oder unter Luftdurebleitung im Brutschrank belassen. Auf diese Weise kann aus 1 g Milzpulpa eu. -.ö mg Harnsäure, erhalten werden. Auch Nueleinc. nach Mieschor durch IVpsinsalzsäure- veidammg aus Organen gewonnen, geben mit Blut ebenso behandelt Harnsäure. Fr schlicht daraus, dal» die Harnsäure aus len Xanthinbasen der Zellkerne entstehe. Seine; Versuche wurden wiederholt naehgeprüft und als richtig befunden. M J. Hörbar zewski. Beiträgt* zur Kenntnis der Bildung der Harnsäure und der Xantliinbasen, sowie der Kntsteliung der Lrukoeyten au .Singet ierorganismus. Munatsbefte der (äieniie, 1HD1, Bd. 12, S. 22t.