H. Magnus, esterspaltendns Ferment der Leber. lf)4 «1er Knterokinase. Denn die Trennung der beiden Substanzen wurde .ja aus einem Lebersaft vorgenommen, in der das Fermen! schon in wirksamer Form vorhanden war. Gründe dafür, daß es sich um Beziehungen, wie zwischen 9 Immunkörper und Complement handelt, ließen sieh ebenfalls vorläufig nicht beibringen. Fs spricht die leichte Trennbarkeit durch einfaches Dialvsieren dagegen. Nachdem aber in letzter /eit sieh die Beobachtungen ge¬ mehrt haben, nach welchen bei Fermentwirkungen im Körper 2 Substanzen eine Bolle spielen (Kuterokina.se (Pawlow), Kin- llull des Bankreas auf die Glykolyse der Muskeln (Cohnheim), Blutgerinnung u. a.) dürfte auch dieser Fall Interesse bean¬ spruchen, in welchem aus ein und demselben Organ ein Ferment und ein davon verschiedener, die Fermentreaktion erst ermöglichender Körper gewonnen wurden. Meinem Kollegen Jacoby sage ich auch an dieser Stelle für vielfachen guten Bat meinen besten Dank.