104 VV. Issajew. Schwefelsäure getrocknet. Die katalysierende Wirksamkeit des Enzymgemisches (von den reinen Katalasepräparaten kann vor¬ läufig keine Hede sein) wurde in folgender Weise untersucht. Die Enzymlösung und das Wasserstoffsuperoxyd wurden zuerst auf die Versuchstemperatur (25° oder 0°) gebracht, dann ver¬ mischt und in den Thermostaten gestellt; von Zeit zu Zeit wurden Drohen herausgenommen, in verdünnte H2S04 gegossen und das unzersetzte H202 mit verdünntem Dermanganat titriert. Die augenblickliche Konzentration des H202 konnte somit in Kubikzentimeter Dermanganatlösung ausgedrückt werden; da die Enzymlösung eine bestimmte, obgleich gewöhnlich sehr kleine Menge KMn()4 für sich verbrauchte, mußte letztere ab¬ gezogen werden. Die Dermanganatlösung war gewöhnlich ,2oo *,400 molar, das \\ asserstoflsuperoxyd ’,120—M265 molar. ß. Darstellung der Katalase. —1 W •*’ untersuchten zuerst, unter welchen Bedingungen man (‘in möglichst kräftiges Katalasepräparat erhalten könnte. Die Messung der katalytischen Kraft, auf Einheit der Trockensubstanz bezogen, gestattete uns, Dräparate verschiedener Herkunft zu vergleichen. Der wässerige Hefeauszug wurde mit Alkohol versetzt, sodaß die schließliche Konzentration des letzteren 50° betrug: das filtrat vom Niederschlag I wurde von neuem mit Alkohol behandelt, bis die Konzentration sich auf 7n0/o erhöhte, es entstand ein neuer Niederschlag II. Die erhaltenen Nieder¬ schläge;, erst mit Alkohol dann mit Äther gewaschen und ge¬ trocknet, wurden in Wasser gelöst. ccm ll202 (etwa 0,1 molar) mit 1 ccm Enzymlösung versetzt, verblieben 10 Minuten im Thermostat bei 25°, dann wurden 2«> ccm II2S()4 ( l : 4) zugesetzt, mit Wasser auf 250 ccm verdünnt und mit nTo KMn()4 titriert. 10 ( ( IM H,()# 1 cnn Knzymlüsung Nach 10 Min. verbrauchten verbrauchte KMn04 lanuer Hcaktion KMn< >, 1 1 II I II 20,0 e in 0.01» mn 0.07 ccm 1 . 1 . 12.7 ccm 21.0 ccm