Xiitiz iiltei dns I’ankivasimcleoiimtrnl. io;> Aufgabe dieser Arbeit, zu entscheiden, ob in diesem Moleküle auch Hyriinidinbasen Vorkommen. lki> Nueleoproteid war auf folgende Weise dargestellt |)i<* Irischen in deii Hackmaschine verkleinerten Drüsen wurden in eine kochende 0,0 <*/o ige Lösung von Natronkarbonal «•iiigetlagen, bis auf bO" abkühlen gelassen un«t die Temperatur der fÄsung dann schnell durch llineiubringon von Eis aid 0" (.. herabgesetzt. Diese Vorsicht wurde gebraucht, um die Selbst Verdauung möglichst zu verhindern. Dm aligekiihlte Lösung Idleb über Nacht im Eisschrank stehen. Sie würde dann lillrierl und mit Essigsäure versetzt. Es entstand ein Niederschlag, der durch Dekantieren so lange gewaschen wurde, bis die W aschwasser keine Diuretreaktion mehr gaben. Die Substanz wur«Je dann mit Alkohol und Äther extrahiert, in Vacuo über Schwefelsäure und schließlich im Toluolbad .getrocknet’ und analysiert. Sie enthielt etwa 3°/o l\ Die Hauptmenge der Substanz, welch«* zur. Hewinnung der Dyrimidinbasen diente, wurde mit Alkohol weniger aus¬ giebig extrahiert. Der noch leuchte Niederschlag wurde mit 25 " igor Schwefelsäure im Autoklaven drei Stunden auf 175" erhitzt. Aus der vom Melanin abfiltrierten Flüssigkeit wurde die Schwefel¬ säure in üblicher Weis«» entfernt, und dann nach Kossels \erfahren die l’yrimidinbasen, das Arginin und das Histidin mit Silbernitrat und Baryt niedergeschlagen. Zur Trennung der Basen befreiten wir den Niederschlag von Silber und von dein anhaftenden Baryt und konzentrierten die dabei erhaltene Lösung bei stark vermindertem Druck. Der Bückstand zeigte zunächst keine große Neigung zur Kristallisation: erst als wir if'M in 10°/oiger Schwefelsäure lösten, bildeten sich über Nacht Kt ist alle, die das typische Aussehen des Thymins besaßen. Die Menge reichte aber zur Analyse nicht aus: Die Mutterlauge wurde dann in Vacuo über Schwefelsäure stehen gelassen, dabei entstand eine zweite Ausscheidung, die dem l racil ähnlich sah. Die zwei Niederschläge wurden daim ver¬ einigt, aus 2°.'»igcr Schwefelsäure umkristallisiert, mit Alkohol und Äther gewaschen und zur Analyse verwandt. Die Substanz