Über den Acetongehalt der Organe an Coma diabeticum Ver¬ storbener nebst Beiträgen zur Theorie des Acetonstoffwechsels. Voll Di 111(*<I. II. dir. Geelmimlen. (\us ilcui |»Iiysi<i|t>ÿisfh<*n Institut <I>*r 1 nivr.-itiit in (.hrisliiiiiKU. dh-r lU-ilaktioii am 22. Januar l'.tni.) Vor nio!ii<‘i*<kn Jahren machte ich einige Versuche, den Aeolongehall «los I»lutos in verschiedenen (ietäbbezirken Ihm phloridzinvergiiftelcn Hunden zu bestimmen, in der llollnung, in dieser Weise den Ersprungsort dos Acetons ausfindig machen zu können. Die Kesullate entsprachen aber meiner Erwartung nicht, und die Versuche wurden deshalb bald wieder abge¬ geben. Es wurden trotz reichlicher Zucker- und Acetonaus- scheidmig im Harn der hungernden und vergifteten Tiere im lliid aus Arterien und Venen nur kleine und unregelmäbig schwankende- Mengen von Aceton getunden. Hei normalen Ilungertioren (Mithielt arterielles und venöses Htut von l,f> Ins 2,i mg. Aceton (d. h. jodbindende Substanz nach Messinger- llupperl bestimmt \ in HM) ccm. Hei den phloridzinvergii'telon Tieren fand ich einmal 11 mg. in HK) ccm Dlut aus der art. carotis. -j:> mg. in der vena jugularis und lö mg. in der rechten Herzkammer. Ein anderes Mal fand ich \ mg. in der art. femoralis, .‘i mg. in der vena femoralis und 1Ö mg. in der vena cava superior, ein drittes Mal / mg. in d<*r art. lemoraiis, vena femoralis und vena jugularis und S mg. in der v. cava superior. Aus diesen Zahlen scheint mir nichts über den l rsprung des Acetons urteilen lassen zu -können. Später habe ich die Krage nach dem Hihlungs- resp. Zersetziingsorle der Acetonkörper in anderer Weise anzugreilen