Zur Kenntnis der Trypsinverdauung. Von Or. Hans Richard Weil». Ans (loin Chornischen Lahoratoriuni dos f'atlioloj'ischcn Instituts zu Berlin' Her fordernde Einfluß von Natriumkarbonat auf die tryplisehe Verdauung wurde schon 187") von Heid cubain in seiner epochemachenden Arbeit über das Pankreas l'ost^estelli. Zahlreiche Beobachter haben seitdem diese Tatsachen bestätigt. Ist doch ebendie Förderung der Proteolyse durch den Zusatz von Soda (‘ine so bedeutende, daß sie auch hei den qualitativen Beagensgiasversueheii, wie Hei den lia in sie anstellte.1 nirli! verborgen bleiben konnte. Auch für Kochsalz fand Heid cubain i‘int‘ Besch leuni<mn<î der Verdauung:, und zwar in Lösungen, dit bis zu ;î°/o NaCI (Milliielten. In striktem Gegensatz dazu kam Pfeiffer zu dein Bcsiiltat. daß ein Zusatz von Cblornalriimi in j(‘der Konzentration die tryplisebe Verdauung hemme, während (lb it ten den und Cummins insoweit mit Heidenhain iibei- einslimmen, als sie in O.Oô prozen ti*»en Kochsalzlösungen dit; Verdauung beschleunig! fanden. Ebensowenig wie* diese Ver¬ suche mit einander in Einklang zu bringen sind, tun dies enden, die zu dem Behuf angestelli wurden, den Einfluß von end ein Substanzen aut die Pankreasverdauung mittels quantitativer •Methoden zu bestimmen. Dies dürfte wohl seinen Haiiptgnmd in der mehr oder minder uiizulaiigliehcn Versuchsnnordmin? haben, (lie dabei bisher meist angewandt würde. Heideiilmn liai. wie gesagt, die Intensität d(*r Verdauung abgesehälzl inb li der Monge d(is sichtbar gelösten '‘Fibrins. Andere, wie Pfei M'er. . . • • -1 Cli il I (»n de u und Cummins, Wolberjr für die Magensaft vei;- da U il ne haben den durch die Verdauung ungelösten IünvcÜI- riiekstand ablillriert und gewogen. -'Dielze hat zwar in ciici Arbeit iiher den Einfluß der Hydrate der alkalischen Krdei. auf die trypfisohe Verdauung die abliltrierten Peptone ne V K.jeldahl quantitativ bestimmt, aber die (icnaiiigkeit d!»i>er;