Über die Spaltung der Hefenucleinsäure durch Bakterien. III. 7 0 Versuch III. 1000 ccm Uschinskysche Lösung (ohne Natr. asparagin. und Ammon, lact. mit 40 g Glyzerin) -|- 10 g nucleinsaurem Natrium wurden mit einer Kolireinkultur geimpft und des weiteren wTie Versuch I angesetzt. Am zweiten Tage begann eine auffallend deutliche Gasentwicklung. Nach 4 Tagen wurde das gebildete Gas vollständig in den Zylinder übergedrückt und gemessen. Es ergaben sich 1150 ccm Gasgemenge. Da nun das über dem Reaktions¬ gemisch in der Flasche A befindliche Luftvolumen 800 ccm betrug, so waren durch bakterielle Tätigkeit 350 ccm Gas entwickelt worden. Die Analysen des Gesamtgasgemisches ergaben folgende Result ate : a. Angewandt 97,7 ccm Gas. Durch KOH absorbiert 24.5 ccm » pyrogalluss. Na 1.2 ccm Keine Explosion Aus der Differenz = 25,1 °/o C02 = 1,2 °/o 0 = 0,0 o/o H = 0,0 o/o ch4 73,7 °/q N 100,0 1). Angewandt 99,0 ccm Gas. Durch KOH absorbiert 24,8 ccm » pyrogalluss. Na 1,0 ccm Keine Explosion Aus der Differenz = 25,1 °/o C02 = 1,0 °/o 0 = 0,0 °/o H = 0,0 °/o ch4 73,9 °/q N 100.0 J Um uns zu überzeugen, daß die beobachtete Gasentwicklung nicht auf bloße bakterielle Atmung zurückzuführen sei, sondern daß tatsächlich eine Gasbildung aus dem Nährmaterial statt¬ finde, setzten wir den Versuch I mit einer größeren Menge an J und impften mit einem Gemisch von Fäulnisbakterien, in der