Einwirkung der Oxydationsenzyme auf Kohlehydrate. Von N. Sieber. ■ Aus dem ctaeniisrheji I,al»>rutorium des Kniserliehen Instituts für experimentelle Medi/in zu St. Petersburg . Der Reduktion zugeganjüen am Jo. September ItHM. I. Teil. Die Oxydât iönsenzyme, resp. Oxydasen, von denen hier <lie Hede sein wird, werden einerseits aus Kalbs-, Schafs-. Hunde- und IM’erdeblutplasniafibrin, andererseits aus Kalbs¬ und llundemilz dargestellt. /ur Darstellung der im Blute verkommenden oxydierenden Enzyme bietet das Plasmalibrin besondere Vorteile. In erster Linie ist es frei von Blutfarbstoff und braucht deswegen nicht erst lange ausgewaschen zu werden, sondern es kann direkt zur Darstellung des Oxydai ions fermen tes oder Ei îz vins ver- • . * * ' • wendet Werden. Die Verwendeten Fibrinsorten waren verschiedener Her¬ kunft, 1. von normalen 'Pieren (Hund, Schaf, Pferd und Kalln. -• von immunisierten l ieren und zwar hauptsächlich voir gegen Diphtherie. Streptokokken, Staphylokokken, sowie Bubonenpest immunisierten Pferden. Es wurden Enzyme: 1. wasser¬ lösliche, 2. iii Xeutralsalzen lösliche und 3. in Wasser und Alkohol lösliche Oxvdalionsenzvme erhalten. Darstellung und Eigenschaften der Enzyme aus dem Blute. Was die Darstellung der 3 genannten Enzyme anbetrifft, so sei hier kurz folgendes erwähnt. Das aus Blutplasma nach Entfernung des Serums durch Abpressen gewonnene Fibrin