A. Trunz, Kreuzungskuh iüh> \v«*ist aber keim* der Höhenkübe auf. .leden- falls maclil die individuelle Veranlagung sich in stärkerem Malle geltend als die liasse. Worin die Crsachen di(‘ser be¬ sonderen Veranlagung zu suchen sind, ist vorläufig unmöglich zu sagen, loh persönlich halle es nicht für ausgeschlossen, wenn ich auch den Beweis dafür zu geben heute noch nicht in der Lage hin, dal» innerhalb der Basse die auf Milchleistung gezüchteten Können eine Milch mit engerem Verhältnis Von Albumin zu Casein geben, die auf Mast- und Arbeitsleistung gezüc hteten dagegen Milch mit weiterem Verhältnis. — l/mfäm*- reiche \ ersuche inüllten Klarheit in dieser Krage bringen! Bef praktische' Wert, der uns hieraus erwächst, besteht darin, dal! wir je nach der Nutzung der Milch auch eine dieser Nutzung .möglichst geeignete Milch erzeugen. Kühe* mit relativ und absolut hohem Albumingehalt werden sich am besten zur Urzeugung von lündormilch eignen, umgekehrt schlecht zur K.isolxTeilung. Hier ist vielmehr Milch mit hohem Casein- gelialt atu Platze. \\ o allerdings Käse aus pa.4curisierler Milch berges teilt werden, wie es.jetzt schon vielfach geschieht, wird dieses Bedenken weniger Bedeutung haben, da das durch hrhilzcn der Milch ausgefüllte Albumin bei der Labfällung vom Paracasein mit eingesehlossen wird. Kür die Beurteilung, ob eine Milch eim* hohe Ausbeute an Käse zu geben imstande ist, kommt nicht allein die Höhe des Caseingehaltes in Krage, sondern es sind noch andere <iesiehts|iunkte mit in Krage zu ziehen. Wie Ilaminarsten gezeigt hat. wird durch Lab nicht alles Casein in Källung ge¬ bracht, sondern durch das Lab in zwei nein» Körper gespalten, in das hei («egen wart löslicher Kalksalze koagulierende Para¬ casein und <las in Lösung bleibende Molkenprotein. Diese Spaltung linde! nicht in einem bestimmten Verhältnis statt, sondern nach den von Hillmann1) darüber ausgefütuien Ver¬ suchen kann das Paracasein TS—S7° o des Caseins betragen. 1 Zur Kenntnis der Wirkung des Labfemientes auf die EivveiC st,,llc der Milch. Mitt. des hmdw. Instit. der Cniversität Leipzig. !. II« ft. |s!*7. S. | |.h