If H Kr. K.irtsrher um! Lol:mann. Die Eml^roJukte etc In «1er Lösung dieses Kette .zerlegenden Ferment«'.* zcr- set/.t sich «las Lecithin in kürzester Zeit, hie rntersucbuug «1er Flüssigkeit geschah folg«*u«lermar>en: «l«*r \A*rdauungspr«jz«*il wurde durch Zufüg«*n von verdünntem Alkohol aufgeh«»b«-M. «las ganze hei K>0" verdampft. «1er Hackstand mit Alkohol, dann mit Äther und endlieh mit Wasser aufgezogen. Alkohol iin«I Ather lösten das Lecithin, während das Wasser das glyiVrinph««sph<>r*aure Salz aufnimmt: zu bemerken ist. «iah zur Ver<lauuugsllüssigk<*it immer (‘ine gewisse Ouantität kohlen- sauren Kalkes hinzugi*fügt wurde, um die fr«“iwer«lende (ilye«*rin- |*lios|>horsäiire zu hitulen. Das Kesultat, welches ich nach «li«*s»*r H«*han«lhmg erhielt, war. «Iah «1er Alkohol- sowie «1er Alherauszug ii.it.weder keim*, oder nur sehr geringe Pliosph.br- säuremengen enthielten. während «1er Wasserauszug immer reich an Phosphorsäur«* gefunden wur<h*. was .jedenfalls v«»n «1er Anwesenheit d«*s glyctuinphosphorsauren Salzes lK*riTilirtt*; Aus «lein Angeführten können wir «len sicheren Sehluli ziehen.- «Iah das lecithin «lurch «las Kelt ferment «les Pankreas verdaut; h«*sser g«*sagt, g<*spaU(*n wir«l. und zwar in tilyeerin- phosphorsüure, Neurin und leite Säuren . Autler diesen knapp«*n Angaben gibt es, wie bereit' gesagt, unseres Wissens k«*in<* anderen, die das Verhallen d«‘s Lecithins, gegen di<‘ v«*rschie« lenen Y<*r<lauungsflüssig- k«*il«*u «*rörl«*rn. Wir haben daher das. Verhalten d«*s Lecithins gegen Magen-, Pankreas- mul harmsaft einer erneuten KnlCr- suchung unlerzog«*n. über <li«v wir demnächst zu berichten g«‘denk«*n. Di«* gleichen M«*tln*«len, welche wir zur liitersuchung d«*r pankrcntischcn YcrduiutrtgsIliissigkeiL benutzt haben, w«*r«l«*n wir auw«*n«len. um «lie krystallinischen Verdauungsproduktc «1er «lei- Autodigestiou überlassenen Hefe weiter aufzuteilen. hie Arbeit wunh* mit Mitteln ausgelührt. die «lern einen von uns i K nt scheid aus der Stiftung <l«*r lirätin Hose gewährt word«*n siiul.