Darstellung und Analvso einiger Xiieieinsäuren 1 :r> 0.12AO y der Substanz gaben O.OptU <> BaS04. lîeivehnct tiir bC4ll,X,0 • ll,Sn4 211^0: (ielunden : S ä.ss „ s ,').!:? • , l);ts Sultrtt dann in das Chlorplatinat iihergethhrt. .0.1 Mn tt »1er Substanz gaben U.n.jOO g Pt. De rechnet für 2 C4U,X.(U)IMC14 • 2I1C1 : (iefun.t.-n : Pt 30.N|»> '► H0.82 - ... . Ks lag also Cytosin vor. Die Mutterlauge von Cytosinpicrat wurde nach Kiit- lerniiug der 1‘ierinsüure mit Silber und liarytwasser nach Kusse 1 behandelt : es bildete sieh dabei ein Niederschlag, welcher in üblicher Weise vont Silber befreit wurde. Das Kiltrat vom SchweielsiIber wurde zu einem ganz kleinen Volumeti bei ver¬ mindertem Druck eingedampft. Ks bildete sich dabei ein Nieder¬ schlag, welcher aus 2'\»iger Schwefelsäure umkrystallisiert ein kreidcartiges Aussehen hatte, aus mikroskopischen Nadeln in kugelförmigen Aggregaten bestand. Mit Dicrinsäureergaberkcinen Niederschlag, und obwohl aus Schwefelsäure umkrystallisiert, ent¬ hielt er kein»1 Schwefelsäure. Ks lag also wahrscheinlich Kracil Vor. Zur Analyse war die Menge zu klein. Die Ausbeute war also: Tlivmiu 0.700 " • “ * ; ' (lytosihpicrat 1.0 . . I uwi! Sputen Dieses Verhältnis der Pyrimidinbasen scheint sehr eigen¬ tümlich, da in anderen Säuren das llivmin in überwiegender Quantität vorhanden ist. So konnte ich aus der Milxnhcleiti- säure nach demselben Verfahren lüg Tlivmiu neben etwa fi g Cytosinpicrat und bei der Dancreasnucleinsäure f> g Thymin neben fi g Cytosinpicrat gewinnen, auch bei tier llefcniiclein- säure war das Cytosin nicht tlie in größter Menge vorhandene iVrimidinbase. y Ob dieses Verhältnis der Dyrimidinbasen durch einen Zufall verursacht war, oder einem Cnterschied in der Zusanunensetzung der Sauren entsprach, werden weitere Cntersui hungen klar stellen.