Darstellung und Analyse einiger Nucleinsäuren. (Fünfte Mitteilung.) j. V.n IVA. Levewe. <Au< ilcr physiologist lt-i |ioni!'i ht*n Al-triimijr tirs h,-» Institut'« J» r N*.*vv- \ nrk*.r Htaat^krmik^nhäuser.) titcr lteüaktiou am 20. .Juni luo;;.) Pyrimidinbasen der Lebernucleinsäure. Zur Darstellung »1er Lebernueleinsäiire kann man dn>- *plbe Vorlahren, welches zur Gewinnung der andern Säuren diente, benutzen. Die Peinigung (fieser Säure seliien aber au- tiinglieli schwieriger als die der Säuren anderer Herkunft, weil sie in Salzsäure 'nicht ganz unlöslich ist. Doch gelangt mau zu biurctfreien Präparaten, wenn man das Kupfersalz in Wasser suspendier! und mit so viel Salzsäure behandelt, dal) nur ein Teil (les Kupfers entfernt wird. Das saure Kupjersalz wird dann in einer Lösung von Natronlauge und Seiguetlesalz ge- l"st und mit Salzsäure vorsichtig niedergeschlagen. Diese Operation .muH man bei der Lebernucleinsäure mehreremal wiederholen, um zu reinen Präparaten zu gelangen. Zur Darstellung der Pyrimidinbasen wurde eine Säure gebraucht, die sieh als nicht ganz rein erwiesen hatte. Sie war nicht biuretfrei und enthielt aufier der Furfurol gebenden Su! »stanz auch eine Dexose. Man konnte uändich eiii Phenyl- psazon mit einem Schmelzpunkt von 250 ÜC. erhalten, wenn man die Säure zwei Stunden mit 5".»iger Schwefelsäure er¬ hitzte. Ob die Hexosc eine Venmreiuiguug war, oder dem Molekül der Säure zugehörte, s»»llen weitere LntersUehimgen ,ö : 1 Diese Zntxlir.. Il,i. XXXI. XXXVII und XXXVIII