Die Indolbildung und Indicanausscheidung beim hungernden Kaninchen. O. . , v.n . Alexander Klüngel1. I nivfr.-ii il -l.uUi>r;it>iriimi für utï>î < x;>• • rîn»• I *h.jrïiiak.**i.i<- /u Köiftgähcr# i. L’r.i il> r llfiii.ü ii /.u^-aiTi .P'.M;:i 1 Im April dieses Jahres haben F. IMumenthal und Fritz IWent-Hd in dm (’.harité-Annalen eine l’nlersucl mug iil »er die Entstehung des Indieans im tierischen Organismus ver- nllenlliclit, in welcher die Indicanausscheidung des Kaninchens im Hunger tür die von IMumenthal und seinen Mitarbeitern vertretene Anschauung verwertet wild, dali Indican aus den slickstntihalligen Fnnluklen des zerfallenden (iewebes ohne Mitwirkung von Bakterien entsteht. I de \ erfasset* haben bei vier Kaninchen nach mehrtägigem Hunger I»ei starker Indieanreaktion im I rin kein Indol im Darm¬ inhalt gefunden; Ihre neobachtung steht im (iegensalz zu den liefuuden von F. Müller1! beim hungernden Hund und bei der 'hungerndenKatze. Hei diesen beiden Tierspecies fiel) sich im Hungerkot bezw. im Darminhalte Indol nachweisen, und F. Müller z< g daraus den allgemein angenommenen Schluß, dab das Ma- îcriai, welches den Hungerkot liefert, nämlich Hesiduen der \ crdauungssülte, abgestobene Kpithelien, eventuell auch Blut, wenn bei den Tieren Blutungen in den Darmkanal stattgefunden hatten, auch während des Hungerzustandes von Bakterien unter Indol bi klung zersetzt wird, und dab das so gebildete Indol ebenso wie bei der Ernährung mit eiweißhaltigen Nährstoffen die Ouelle* des Ihirnindieans ist. ‘ Mitteilungen ;t. 0.-.Würzburgermed. Klinik 2. :M1. IHHlj.