Die Natur des Fibrinferments. Y/'ii A. lVkelharing und W. Huiskamp. i»> r Ko.iaktion zugeiranirfn ain J». Mai 1 \ or kurzer /eit luit lia tu murs toi) gegen «lie von uns verteidigte Meinung, «lall sowohl das Xuclcohiston als dus andere Xu<leoprotei«l des Thymusextraktes, mit Kalk verbünden, Fihrinfcrment bilden könne, einige Kinwände erhoben.1) «Die Iatsaehe. «tat» verschiedenartige Proteide als Fi brin ferment ' wirken können, sagl llammarsien am Sehlul» seiner Be¬ merkungen, erklärt sieh auch nach meiner Ansicht am ein-', luchsten durch die Annahme, dal» kleine Mengen Thrombin oder Prothrombin in mehreren Organen sieh vortinden und von Proteiden ebenso wie von (ilobulinen — bei ihrer Ausfüllung; mit nicdrrgeriss«,n weiden. ^ Hai» es augenblicklich nicht möglich ist, die; Berechtigung dieser Auflassung .welche' sich auch bei der Frage nach der Natur anderer Fermente immer wieder geltend macht — endgültig zu widerlegen, wird von uns vollkommen zugegeben. Dennoch glauben wir, dal» die (iriinde, welche dafür sprechen*; da!» verschiedene Xueleoproleide sedhst als Vorstufen von Fibriii- terment zu bet rächten seien, wichtiger sind als diejenigen, welche für die Meinung, «las Ferment, sei immer derselbe Stoff-und' in ‘Ion Niederschlägen von KiweiUstofîon mir ais Beimischung V<>r- handeii, anzuführen sind. f-'ïïy&p Fs ist wohl bemerkenswert. dal» es eben phnsphorhaliige Proteide sind, wehhe, aus Hint, aus Organextrakien, oder auch aus Milch* gefällt, di<i Wirkung von Fibrinferment zeigen. Zwar besitzt au« h aus Hlutserum gefälltes Olobuliu di«‘se Wirkung, I- rifiinissf ■tier l’liysin|»»^ic. 1. Ja !i rg.. I. liincliciniç S. .‘{HU.