Ein Beitrag zur Kenntnis de& Harnstoffgehaltes des mensch¬ lichen Harns und zur Methodik der Bestimmung desselben. • V-.i, Hr. Franz Frben, klin. Assistenten. t.\us tier h. |i l*niv• • r>itatkljnik «les H.-rru l'rof. 15. y. Jak.x h in t*ru*r,j i D«t Iteiluktion ain ä'X Ait il 1 ‘.*1 »;t, > Herr Di*. Ovid Moor1) hat in einer Abhandlung <■Über den wahren Harnstoffgehalt des menschlichen normalen Harnes und eine Methode, denselben zu bestimmen darauf hitigowiesen, dal» die bisherigen iMethoden «1er Harnstoflbcstimmung noch niemals- in-.der Weise .geprüft worden sind, dal» der Hamstotl in so reiner Form :uis «lern Harn dargestellt wurde, dal» man die direkt gefundene Menge mit der durch Titrierung ermit telten ■ hülle vergleichen können. Seine Versuche, den Harnstoll aus «lern Harn auf dein Wege einfacher Alkoholextraktiou darzu- slellen, führten ihn zu dem Krgebnisse, dal» neben dem Haru- stolf noch eine zweite fettige Substanz vorhanden sei, die sich zum rnterschiede vom Itarnst«»IV mit iibermangiinsaurem Kali leicht oxydiere und oxydiert in Amylalkohol vollständig unlöslich sei. / ■ Diese Substanz, an Menge ungefähr deni Harnstolfe gleicli, sei bei 'alliai bisherigen .-'Methoden der Harnst off best immung* mit bestimmt worden. Der wirkliche Harnsloffgehall des mensch¬ lichen Harnes sei demmich bisherüberschätzt worden und das durch die Ivrkenntnis des wahren Harnstolfgehaltes entstanden«“ Delizit sei durch die bisher unbekannte, fettige Substanz des Alkolmlexlraktes g«‘d«*ckt. deren rntersUchung Herr Dr. Moor 1 MMur. Xrrtxlu-; f. BioMme, IM ii. >:\2\. l'.Hrg