Ober den Nachweis von Jod und Brom im Harn. V Von Dr. Profan Cutlicart aus Glasgow. (Aus .K-m i'lu-miscln u Lalmnttorium z„ |;..rIi„. iDor l{<'laktioii zu^M'antren am !). April . *n einor vor erschiononon Arbeit Vl)ie Nach- Weisung des Brom* im Han, ,,nd Speichel ■ Imt Slicker1! u. a. ausgcluhrl. dal! der Nachweis des Broms keineswegs so leiehl sei wie man in der Kegel anninnnt, und namenllieh nicht so etci , wie der des .lods. Sticker hat damit iiiizweilelhafl Keeht. Die l wache davon liegt einerseits darin, dal! die llromrcaktion lange nicht so eharakterisliseh ist, wie die .lod- reaktion, andererseits darin, dal! das Brom weit energischer auf organische Substanzen wirkt, durch diese gebunden wird Wie (las Jod. Aus diesen Gründen gelingt der Nachweis des Jods im Harn direkt leicht, der des Krems entweder gamiebl oder nur bei sehr grobem déliait von Krön.alkali. Zum Nach¬ weis irgend kleinerer Mengen Krom ist. wenn man sich des "l der analytischen Chemie üblichen Verfahrens'bedienen will Stets die Zerstörung der orgauiseben Substanz crlordbrlieh! tmu kann mau sieb des .Schmelzen* des llanirihkstundes mit Soda und Salpeter bedienen, indessen hat es sieh •>czci.r| (siehe die vorhergehende MilIcilung von E. Salkowskf. dal! di« Gegenwart von Nitrit m der Schmelze, die natürlich ui,ver¬ meidlich ist, den Nachweis des liroms einerseits erheblich stört, andererseits Krom vorliiusclieri kann, wo es „ichi ver¬ landen ist. Man ist also aal' die einfache Verkohlung ange¬ wiesen, mul! aber auch diese mit einiger Vorsicht vornehmen, v i1;1 f- kl IM. 5 „