Der Einflufi von Einatmung alkalischer Stoffe auf die Alkalescent des Blutes. Von Dr. nu*d. Joseph Weift, Basel. D**r lloilaklion zuj{''^nnj:«>ii am 2:i. Februar lÿo:î. Nach dein Vorgänge von Hoffmann,1) (Jähtgens2) und Sul kowski:î) hat Lassar *) don '.Einfluß' von Säuren auf die Alkaloseenz dos Blutes geprüft und durch Füttorungsversucho oino, wenn auch nioltt bodoutonde, Abnahme derselben ge¬ funden. Es war mir von Interesse, aucli den KintlulV von Alkalien auf die Alkalescenz des Blutes zu prüfen: ich wählte zu diesem Zwecke gasförmige Stolle, da die Einverleibung per os jedenfalls nur ungenaue 'Resultate ergeben könnte. Bor flang des Versuches war folgender: Die Tiere (Kaninchen) wurden in einen abgeschlossenen 2 cbm grollen Kaum gebrach!, in dem sieh eine Schale mit 100 ccm einer 2,07 °/oigen Ammoniak- bezw. einer 2,007 °/yigen Trimethylaminlösung be¬ fand. Nach 0ständigem Aufenthalt wurde das Blut aus der Barotis entnommen und nach den Angaben von \Yinterniiz r mit do Normal-Weinsäurelösung (7,5 : loom, welche in lo..jger Natriumsulfatlösung angefertigt war, verarbeitet, indem ein Teil in l/hrschülchen aufgefangen, ein Teil direkt titriert wurde. Die beiden Resultate stimmten, wie and; Winternitz bei seinen Versuchen fand, gut überein; d i Zusatz von Natriumsulfat beeinllullto den Ausfall der Reaktion in keiner Weise. Versuch 1. ( Normal versuch. ) Die Tiere wurden in dem 2 cbm haltenden Baum (> Stund, n eingesehlosscn gehalten; als Futter wurde ihnen Heu u. 1 Kartoffeln verabreicht.