Ueber das Vorkommen des Uracils im Thierkörper. Von A. Kossel und II. Steudel. AI beit o Aseoli fand im Laboratorium von A. Kossel unter den /ersefzungsprndnelen des lief,.nucleins emenKdrner VUI*.d6r ^«mensetzung C4U4N,0, ,md sprach die Ver- inuthung aus, dass diese Substanz das Uracil sei... H steudel machte bald darauf die Beobachtung- dass d es r S e enso wie das Tl,yuan „dt Chlorwasser und AmmoniakZ AHoxanreacUon gibt, und gab hierdurch der von Àseoli ans¬ gesprochenen Vermulhnng eine thatsüehliche Grundlage*, Der lelund Ascoh s war um so interessanter, als man seil den l ntersuehurtg,.., von Kehrend eine Reih« wichtiger hetero- cyclischer Verba,dangen von der Formel des Uracils abgeleitet 0 "j1' 4*^ Grundsubsianz, das Uracil selbst, zu keimen d von a I' f T m S l:,aCil ab Uro,Inet Am oli in den llelezellen entdeckt worden war, gelang ZàZSiï;......«.-.Kün», Das Uracil war nicht die einzige aus Nucleinstollcn ge¬ wonnene Pyrnnidinvcrbindung. Die Nucleinsäure zerfall, naeh Kossel he, gelinder Kmwirkung hydrolytischer Spaltungs- 2< ■“ Nudf'lnbase" "",l Siim-c, welche von A. Kos L und A. Nenn,ann .'sohrt und als Thyminsäure bezeichnet Au". mnlZT.....',M-XXXI’ *181 •*»«*** Marin,r^r «es. 2) Diese Zeitschrift, Md. XXX, S. ÔHÎ1. 8) cf. lirübt, Hielt mul Aselian. Chemie cf. lieterocyclisrhen Systeme, S. H$l. ® e ptn 4) Ih r. (1. <Ionisch, ehern, («es. iVi. Hoppo-Seyler s Zeitschrift f. physi.,1. Chemie. XXXVII 17