Ueber die Eisenmengen im menschlichen Harn unter normalen und pathologischen Verhältnissen. Von Albert Neumann urul Arthur Mayer. ! Ü' T l!' (l:n (ion am }s. Novcml'Cr I>i<; in der vorhergehenden Abhandlung von A. Non mann beschriebenen Methoden der Verdampfung Grösserer Harn m en gen (S. IIS) und der jodometrisch'pri Mestimmung des Eisens unter llenutzung der Säiiregcmiseh-Yer- asebung (S. 120) sind von uns zur Ermittelung des Eisen¬ gehaltes normaler und pathologischer Harm» benutzt worden. 1. Eisengehalt normaler Harne Die älteren Methoden für die Eisenbestimmmig im Marne waren nicht nur sehr schwer aiiszuliihren, sondern ergaben auch sicherlich falsche Hesultate, was dadurch erwiesen ist, dass bei normalen Harnen die verschiedensten AVerthe this zu 10,o mg he pro diei liir die täglich aiisgcschicdciicn Kisen- mengen gefunden wurden. Erst neuere Arbeiten kommen für die normalen Harm» zu Hesullalen. die unter einander mehr iibereinstimmen mat weit niedriger n a. 1 mg Ec pro die) als die früheren sind. Eine Zusammenstellung der älteren und neueren Ergebnisse tindet sich bei Hoffmann1),.welcher nach seinen eigenen rntersuehungen als Diircbsclmiltswerlli aus einer .grösseren Anzahl normaler Harne l.otl mg Ee pro. die fand Wenn auch diese Zahl durch unsere rntersuehungen im Wesent¬ lichen bestätigt werden konnte, so scheint doch’ in der. Mcweis- führung Hott mann s dem Heg.ri.ll Durchschnittswert!) ein ^ '‘hei' ‘h** I»«‘sttiiiiuunu des iin Monnaie)) und j<a.llio- logisclren M( nscheidiarn-, Zcilsckr. f. unnlyt. <:iu*mie l!d {O. S. 71 (llMIl.t.