Ueber Lab und Antilab. Voll l>r. S. KoisHiim aus Cliark< >\\ • Au- «lein K>'1. Institut für Th-nipi,- in IV.«„kfurt ;■ V I*ir« kt r Utli.-ll. I*. Kl,r!i. |». !>< r lif.iu. ti >n n, j;i . Dw hemmende Wirkung th s normalen lMerdesmims aut die habgerinnungder Milch wurde zuerst von llammarstcu beobachtet und dann von Rüden1) eingehend nnlersuelil, der dart hat, dass diese Eigenschart des Serums auch nach Dialyse weiter bestellt und bei Krwürmen über 7<>" aufgehoben wird Spiiter gelang es zuerst Morgenrot!»2) und dann Rriol b unabhängig von einander, durch wiederholte Labinjec tiunen die Antilabwirkung dem Serum von Thiéren — Ziegen und Kaninchen mitzuteilen. web lies normaler Weise diese Fähig¬ keit entweder nicht oder nur in ganz geringem (irade besnss, :dso durch I mm ii nisi rung ein sjmeifisehes Antilab zii erzeugen. I. Beruht die labhemmende Wirkung des Pferdeserums auf einem Antilab oder auf Kalkbindung?. Oie Möglichkeit <l« r Imimiiiisinmg mit Lab fühl to Morgen- iiilli zu der Annahme, das.« die labhemmende Wiikunj» nor- "lalcr Sera, besonders des l’leidesornms, die in manchen Fällen meid viel hinter der des Serums immunisirter Ziegen znriiek- I* Id. gleichfalls aid einen wirkliehen Antikörper znrnckzuloliron ^•i. .1er ein physiologisches Analogon des dnreli Imminiisirnng mziellen Antilabs dnrstellt. liriot indersneble ebenlälls das Aidilab des normalen IMerdeserinns und konnte ebenso wie 1 S. Hvf. in Maly s .Ialifo>b«*ritht IM. 17. ls.ST. S. ]t;o -) Mnrgcnroth. I.ontralbl. t. Hakler'iöbr'jn* IM. 2*» fsm 'b Hi iot, Iittst* dt* Paris l'.’eo.