Zur Kenntniss des Lecithins, Kephalins und Cerebrins aus Nervensubstanz. .. V..:, Waldemar Koch. (From th*1 Hull l‘l»y-iol-*tfï< al Laboratory of th.î L’nivarsity of C.hi«-aj*<n clt.r I i ••• In « t i • *it /u^ov'an^'-n am .1 uli loo- '.i Die genauere Kennt uiss <lor quantitativen \ erhältnisse des Lecithins, Kephalins und Cerebrins im Nervensystem unter verschiedenen Bedingungen kann uns möglicher Weise inter¬ essante Aufseblüsse älter die chemischen Verhältnisse dieses Organs geben. Das Cerebrin lässt sieb durch die Menge des abgespaltenen Zuckers bestimmen, eine Methode, die schon Noll1* für das Protagon ausgearbeitet bat. Die Berechnung, des Lecithins aus tier gewöhnlichen Phosphorhestimmuug ist wegen der (iegenwart sowohl anorganischer Phosphate, als auch des phosphor-haltigen Kephalins nicht möglich. Ein anderer charakteristischer Thcil des Lecithinmoleküls, welcher sich zur quantitativen Bestimmung eignen würde, ist die Chohngnippe Zwar ist das Cholin manchmal im freien Zu¬ stande in der NYrvensubstanz nufgefunden worden, doch muss man wohl annehmen, dass dieser Befund iin W esentlichen aut Zersct/.ungsproeess(‘ bei der Extraction zurückzuführen sei, D;t min das Cholin drei an Stiekstotl gebundene Methyl gruppen 1> I liest* Zeit schritt' IM. XXAtl. S !L0.