Der Abbau des Theophyllins, 1.3-Dimethylxanthins, im Organismus des Hundes. Vf.» M. Krtiirer mul .1, Schmid. Au- der inclii iiiische» Klinik ilor Kiiivf rsitat Brt-Inu iDt r Ki'.lu.'tiu» zii^c^anjrc» am 2iî. Juni moj.i Die Btoffwechselvprsudie, welche mil den melirta« h m«-tliylirl(*n Xant Innen, dem Tninetliylxanlhin und den Dimetliyl- xanthinen, bisher angestellt sind, haben in allen Fällen das übereinstimmende Resultat ergehen, dass die genannten Körper heim Passiren des Ihierischen Organismus wahrscheinlieh auf dem Wege der Oxydation einen Tlieil ihrer Methylgriippen verlieren und somit dureh die Tliätigkeif der Zeile« i iiiuand- iiingen ausgeliilirt werden, welche auf eherniscfiém Wege nur lheilweise und dann auch nur mit Hülle hoher Temperaturen und unter Anwendung der schärfsten Reagentien, wir der Chloride des Phosphors, nachgeahmt werden können. So entstehen im Thierkörper aus dem Trimethylxanthin, dem Coffein, über die einzelnen Dimethylxanthine als Zwischen¬ produkte Monomet by I x ant bi ne, während aus den Dimethyl- xanthinen direkt Monomethylxanthine gebildet werden. Rei keinem Versuche aber hat ein Abbau bis zum Xanthin selbst eonstatirt werden können, eine Behauptung, die von Albanese aul Grund eines völlig ungenügenden Beweises ausge pYoehen i>t. Albanese1) hat nach Verabreichung von i »,o g Caffe in an i Kaninchen während dreier Tage 0,10' g eines Ge¬ misches von Purinbasen erhallen, in welcnein sieh ausser d< ii normal mit dem Kaninclienharn ausgesehiedenen Rasen die drei, von M. Krüger2) nach Verfülteriing von Colfein erhaltenen Körper, Paraxanthin, lleteroxanthin und 1-Metliylxanlhin, befinden müssen. Sein ganzer Beweis dus Vorhandenseins von Xanthin besteht nun darin, dass er b A,< fl f. exper. Path. u. Phannak., IW. Ho, S. ÖVA 2 Her. d. d. ehern, (les.. Hd. H2. S. HHHU. Hofipo-Seylfr's Zeitschrift f physiol. Chemie. XXXVI . ’ |