Weitere Untersuchungen über das Herzglycogen. V en I)r. Paul «lensen. iBroslau. [•hy>H»lopi>rh»,s Institut.) il)t r Hoilm tinii /upt-panpcii am i. luni 1 n halt: J. Zur colorimetrischen Bestimmung «lt*s Glycogens. II. lieber die Glycogenverhültnisse des Froschlirr/.ens unter'ver¬ schiedenen Bedingungen. ' / ' L • ; • Zur colorimetrischen Bestimmung des Glycogens. Die Methoden zur quantitativen Bestimmung des Glycogens von Brücke und Anderen sind bekanntlich, wenn man sie kunstgerecht ausführt, sehr zeitrauhend. Als ich daher eine grössere Anzahl von Glycogenanalysen kleiner Organe, wie von Herzen, Muskeln und Leber des Frosches, zu machen hatte, bediente ich mich eines etwas einfacheren, colorimetrischen Verfahrens,*) welches ich glaube für manche /wecke emplehlcn zu können. Schon früher einmal wurde von G old stein2) die be¬ kannte Farbenreaction des Glycogens auf Jodlösung zur quantitativen Bestimmung der ersteren nutzbar gemacht. Doch war diese Methode mit bedeutenden Fehlern behaftet1 und verdiente daher den Tadel von Luch singer5) und K. Külz.**) Hauptsächlich waren es zwei Mängel, welche inan dem eolo- rimetrischen Verfahren von Goldstein zur Last legen muss: Erstens wurde das Glycogen der Organe nur mit siedendem *i Wohl wird man im Allgemeinen eine «subjective» Methode, wie die colorimetrisclie. verschmähen, wenn eint* zuverlässige «objective* Bestimmung, wie etwa durch Wägung, erreichbar ist; doch gibt cs. wie wir selten werden, Fälle, wo mir die Anwendung der ersteren gestattet erscheint.