lieber den Glycogenstoffwechsel des Herzens. V '•h IM. Paul «Jenseii. ( lïri'.'l.ni. 11liy>ji• I(tÿri>■ h<• s In>liInt . I)' ! Iï'-'l.i- t-ioii /uÿi«*am 1. Juni r.mj. Vorbemerkungen. \)U\ vorliegende rntersuchung stammt noehaus den Jahren Is*** und ist*5, wo cs mir vergönnt war. im Institute des un¬ vergesslichen Felix Iluppe-Sey 1er in Strassburg zu arbeiten, harnais wurde durch dazwischenfrotende andere Studien eine \ eröflenilichung vereitelt, obwohl das thatsächliche Material im Wesen liehen vollständig war. Wenn ich so spät noch das Versäumte nachhoie, so geschieht dies aus dem Grunde, weil mir der behandelte Gegenstand einiges Interesse zu ver¬ dienen si-heinl. eine Hearbeilung aber inzwischen nicht ge¬ funden hat. Gen Ausgangspunkt der Fnlersuchung bildete 'die Frag«», ob der Herzmuskel in seinem Stoll Wechsel, vor Allem in seinen Glycogenvcrhällnissen, Ligenthümlichkeilen darbiete, welche den energetischen llesonderheitcn entsprächen, die ihn vor den Skeletmuskeln auszeichnen. Fine solche etwaige stoffliche Sonderstellung des Herzmuskels musste sich vor Allem im Ihingorzuslandc einesOrganismus kundthun: da wir nämlich annehmen dürlen. dass die Leistungsfähigkeit eines Skelet¬ muskels unter Anderem in hohem Grade von seinem Glvcogen- gehalt abhängt* . und hauptsächlich wohl aus diesem ‘Grunde die durch Hungern glycogeufrci gemachten Muskeln besonders leirlit ermüden, so erheben sich die Fragen: Auf Kosten welchen Nolles erhält sich der Herzmuskel im Hungerzustande W*cd amli Scliu Hihuig, Arrluv f. Physiologie lK'.M. S. ö:>7