Eino nom* Methode zur Ue.stinmuing der lYpsLuwirkuug. 4ti7 Figur 1 zeigt die Versuchsanordnung. A ist eine grosse Flasche, die auf einem Gestell steht und \\asser enthält: die Flasche ist durch Glasrohr und Gummischlauch mit dem unteren Theile einer anderen grossen Flasche C verbunden, die nur wenig Wasser enthält. C ist durch eine Klammer an einem eisernen Stativ befestigt, an dem sie nach Geliehen hoch und niedrig gestellt worden kann. Hierdurch wird der nöthige Druck erzeugt. Der Hals von C ist durch einen Gummistopfen geschlossen, durch den ein Hohr I) geht, das die Luft, die jetzt unter Druck stellt, zu dem Chlorcalciumrohr F fuhrt ; der andere Schenkel dieses letzteren ist mit der Druckflasche F verbunden. Von F geht ein Schlauch zudem I-Stück II, von dem die Schläuche I und ,1 abzweigen I ist mit dem Manometer K verbunden, das mit Renzol vom /specifischen. Gewicht 0,735 bei 18,5° gefüllt ist. ‘J)er- Unter¬ schied zwischen dem Niveau des Wassers in A und in C war so gewählt, dass ein Druck von 450 mm. Henzol herrschte, und dieser Druck wurde constant während der Versuche be¬ nutzt. Der Schlauch .1 führt zum Viskosimeter; er trägt den 'Quetschhahn K und zwischen Viskosimeter und Quetschhalm das gläserne Verbindungsstück L. Das gebrauchte Ostwald sehe Viskosimeter ist in Figur 1 links besonders gezeichnet, fis besteht aus einem Reservoir a, nach oben durch eine Einschnürung b begrenzt, nach unten durch die obere Ocfiimng des Capillarrohrs c. Das Glasrohr, in das dieses unten einmündet, ist U-förmig gebogen und er¬ weitert sich dann in die kleine Kugel d. Gerade oberhalb d ist mit eingeschlifïenor Verbindung das vertikale .Rohr e eingesetzt. Das Viskosimeter wird in ein Wasserbad N eingetaucht und ist an einem besonderen Stativ so befestigt, dass es be¬ liebig aus dein Wasserbade entfernt werden kann, ohne die anderen Theile des Apparates verändern zu müssen. Im Wasserbade befinden sieh ferner ein Rührer 0, ein Thermo¬ meter P, auf dem ^io0 abgelesen werden konnte, ein Gas¬ regulator Q und ein Glasgefäss R, das einen Vorrath von derselben Flüssigkeit enthält, die gerade im Viskosimeter untersucht wird.