lieber Vorkommen und Bestimmung i|er Oxalsäure im Harn. W. Autenrieth in I-'iviburg i. B. V..n und Hans Hartli, jnakt. Arzt in Stuttgart. Mitthtiluii}! aus- il<r iit«‘.ii«‘itiischi‘ii AI* I ht- i I uu *r l* ui \»r > i t ;i t sla l*«>rul «>rin n i s Krt-iluirp i. IV Her llciiaolion ziigfirun<:<‘u am 2.5. April unia.) Bis vor Kurzem hat man die Oxalsäure im Harn last ausschliesslich nach einer von Neubauer angegebenen Me¬ thode bestimmt. Dieselbe besteht bekanntlich darin, dass man eine grössere Menge Harn mit < ihlorcaleium bei .tiegenwart von überschüssigem Ammoniak volfständig ausfällt, den ent¬ standenen Niederschlag mit Essigsäure im geringen lieberschuss versetzt, um die gefällten Phosphate wieder in Lösung zu bringen, und den hierbei ungelöst bleibenden Tlieil nach -Lsl rindigem Stehen auf einem kleinen Filter sammelt. Nach dem Auswaschen übergiesst man den Niederschlag auf dem Filter mit möglichst wenig Salzsäure und spült, mit etwas Wasser nach; Calciumoxalat gehl hierbei in Lösung, während vorhanden gewesene Harnsäure ungelöst bleibt. Aus dem ge- sammelten Fill rate wird dann durch Feberschichten mit Am¬ moniak das Calciumoxalat wieder gefällt, das nach^i Stunden aut einem Filterchen gesammelt, ausgewaschen und durch Olühen in Calciumoxyd iibergefiihrt wird, welches schliesslich zur Wägung gelangt. Die Neubau ersehe Methode der Bestimmung der Oxal¬ säure kann sicherlich keine ideale und befriedigende genannt werden, weil ihr eben zu viele Mängel anhaften. Einmal ge¬ hört die Austiihrung derselben zweifelsohne zu deii unangc-