Ueber die Jolies sehe quantitative Harnsäurebestimmung. Von IM\ HuUricI Mnfnii, enter, rniveisifätsassistent. (Au, .l.,i. < Im lMHikr,,sk,f,i,, h,n LulM.ratorium Dr. CalriH M.itrai in lïn.lapest l,)cr l?‘,«larlinii zn^w'ün^Mi am i:|. Miirz fyo*, l' li beschäftigte mich gerade mit der quantitativen Re Stimmung der Harnsäure, als über diesen Gegenstand ein Abhandlung von 0. Folin und A. Shaffer*) erschien, i. welcher auch über die Jolles'sclie Bestimmungeinige'Ile merkungen anzutreflen sind. Nachdem auch meine Versuclisergchnisse mit der Jolies sehen nicht übereinstimmen, beschloss ich, dieses Verfahrei näher zu studiren. Zunächst machte ich es mir ziir Aufgabe einige der Jollcs’sehen Versuche nachzuprtifeii, um mich voi der Richtigkeit derselben -zu überzeugen. I. i,2d78 g2i Harnsäure wurden in Wasser .aufgeschlammt mit (io ccm. Schwefelsäure tOiehte t/n angesäuert und mit dei von dun vorgeschriebenen concentrirten Kaliumpermanganat- losung |t> ff auf 1 I.) oxydirt, so zwar, dass wir slots D ccm Permanganatlüsung hinzusetzten, bis die letzte Permanganat dosis selbst nach *i ständigem Kochen nicht mehr verschwand Alsdann kann die Oxidation als vollendet angeseben werden und mit einer ( txalsäurelösung entfärbt werden. Nachher machen wir das Oxydationsprodiikt alkalisch und giessen auf 1 I. auf. So schreibt Jolies den Gang seines Versuches vor, und trotzdem ich genau nach seiner Vorschrift verfahren hin! ‘ "iese Zeitschrift. IM. XXXII. Hell li. - Diese Zeitschrift. Hd. XXIX, Heft :t.