Embryochemische Untersuchungen. Von I*. 1. h‘V(*ll<‘. An- *1*111 >;ir;iii;n |{«'li l.nlmr;tti>ry ». Hr. I . {.. *t'rii>l<*au. I«> il*« r lîciljiclimi /uirei/iuiireii atu I.mu ir l!*02 i Die chemischen L’m Wandlungen, welche sich in thierischen I/iiiImyoircii vollziehen, sind bisher verhältnissmässig \vcni,r unh rsiichl worden, in finer sein* wichtigen Arbeit auf diesem (ie biete ha! A. Kossel fest gestellt, dass -dit* Nneleine in be- hriilcicn und unbebriiteten Kiern eine verschiedene Zusammen¬ setzung hallen. Die echten NuHeine kommen nur in den be¬ brüt eleu Kiern vor, in den anderen konnte Kossel nur Para- nuehdne linden. Kerner hat Tichomiroff im Laboratorium von IVol. Kossel dit1 chemischen lYocessc lau d(*r Kntwick- hin^ der hisecten-Kmbryonen einem näheren Studium unter- würfen und endlich liegt noch eine Publication von Leo Liebermunn über dasselbe Thema vor. In allen diesen A i beiten wurde al»er den slickstoll haltigen Zwischenprodukten verhältnissmässhj wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Im Jahre Ls9i| habe ich die Resultate meiner enibryo- ehemischen I nlersuehuugen bebrüteter Kischeier mitgetherlt. leb habe dann versucht. die Verschiedenheiten im Gehalte an Kiweisskorpern und an anderen stickstoffhaltigen Substanzen ui bebrüteten Kiern von Verschiedenem Alter festzustellen. Die Substanzen nicht eiweissarliger Natur wurden nach ihrem \ erhalten zu Phosphorwolframräure in fällbare und nicht fäll¬ bare eilige! heilt. Meine' Refunde können kurz in folgender Tabelle zu- saiiimengeslellt wauden.