Ueber d-Arabinose, d-Arabonsäure und die quantitative Bestimmung von Arabinose. Von . Neubersr und>4. Wolilirnmitli. j /Aus il» m t liomisrht ii Laboratorium «los Instituts dor I’niv.-rsitat IWlin > Der Keilartion /upogungou am t.Y Februar llHtt.'i . * In der folgenden Mittheilung berichten wir über. VersUelie, zu denen wir grössere Mengen tier Ü Arabinosen und einiger ihrer Derivate benötliigten. Für die Darstellung voir I-Arabi- nose und ihren Abkömmlingen liefert-die Natur im Kirschgummi ein ergiebiges und billiges Material: lur «lie Gewinnung von d.- und r-Ar ab in ose ist man aber — wenn man von tier Bentos urie als Quelle für die raoeinische Arabinose absieht — auf die synthetische resp. partiell-synthetische Bereitung ange- wiesen. Die Beschallung grösserer Mengen dieser Zucker ver¬ ursachte insofern Schwierigkeiten, als sieh die I'nzulanglielikcit der in der Litteratur beschriebenen Methoden für Arbeiten im grösseren Stil heraussleilte. I. Darstellung von d-Arabinose. Man kennt zur Zeit zwei Wege, welche die synthetische Bereitung von d-Arabinose gestatten, das Ahhauverfuhren von A. Wohl,1) welches vom Glueosoxim ausgeht; und die Oxydationsabbaumethode von O. Buff,-) welche über die d-Gluconsiiurc führt. Da uns dieses letzten; Verfahren nur schwankende Aus¬ beuten lieferte, haben wir auf die altert» Methode von Wohl zur iickgcgri lien, welche von dem Autor hei Anwendung auf D Hör. der'.deutschen rttein. fiesellscli.. Md. 26. S. 7:UI « IHiKM 2> Her. der deutschen chein. (it-seHsch.. 15d. :J2. S. â.j.T: ilHîlîM.