Ueber eine Methode zur Abscheidung der organischen Basen aus den Phosphorwolframsäureniederschlägen und über das Verhalten des Cystins gegen Phosphorwolframsäure. » v ■'* Von K. Wintristciii. A,IS aj;r1'■ultnr-c-I.al>or;itnriinn -l. s l’olyltil.nikmiis in Zürich.' • I»er ISnlarti.m /u^an^-ii um 17 .Xov.-mlor mm.) • Hohuts Abscheidung von organischen Häsen aus Hon srliwcrlösliclion phosphorwolframsauren Salzen zerlegt man die IHzUmoii bekanntlich in der Itejmt mit Baryumhydroxyd in der Kalte, die vom Baryumphosphorwolfrainnl getrennte Lösung eutliiilt. dann neben überschüssigem Baryumhydroxyd die freien Lasen. Man kann aber auch die Trennung (ter Lasen von der Idosphorwolframsäurc in der Weise erzielen, dass nian die l‘liospbor\vollrainsäurelallung mit verdünntm Säuren und Aether zifsammehbrihgt. Werden die Phosphnrwoliramafe mit ver¬ dünnten Säuren und Aether gemischt und im Scheidet riehter gut durcligesehiittelt, so erhält man drei Schichten : oben auf biündet sieb wasserhaltiger Aether, darunter eine wässerige Idsung der Basen in der angewendeten Säure, zu unterst eine svi upöse, durchsichtige ätherische Lösung der Phosphorwolfram- smre in Aether. Leber die Einzelheiten des Verfahrens ist I "Igendes anzugeben : Die Phosphorwolframsäureniodersehläge werden mit Wasser lein zerrieben, der dünnflüssige Biet in « na m Sebeidetriebter mit kleinen Mengen ooncentrirter Salz* >.iure versetzt, alsdann lügt man Aether hinzu und schüttelt gut durch; hierbei bildet sich zunächst eine Emulsion, durch Zusatz weiterer Mengen Salzsäure und Aether erhält man nach 'ilgesetztem Schütteln eine in Form öliger Tropfen sich rusch ul »setzende ätherische Lösung der Phosphor wolframsäure ; ist 'lie Zersetzung des Phosphorwolframsäureniederschlags II*