Ueber die Ausbeute an Hexonbasen, die aus einigen pflanzlichen Eiweissstoffen zu erhalten ist. Von E. Schulze und E. Winterst A • R , • - ». Aus 'l' iii a^rirultur-chemischoii Laboratorium dos Polytechnikums in Zürich.) (Der Redaction zugegangen am tl. Sejtlieinbër 1901.) Den Anstoss zur Ausführung der Versuche, deren Re¬ sultate wir im Folgenden mittheilen; gaben hauptsächlich einige Beobachtungen-,■ die über die Spaltungsprodukte einer aus Roth- tannensamen dargestellten Eiweisssubstanz gemacht wurden. N. Bmigger1) zersetzte in unserem Laboratorium zwei Prä¬ parate dieser Eiweisssubstanz durch Salzsäure, fügte der Lösung Rliosphorwolframsäure zu und bestimmte die in den Nieder¬ schlag eingegangene StiekstolTmenge. Der nach Abzug des Ammoniakstickstoffs übrig bleibende Theil dieser Stickstoff- menge betrug im Mittel 38,8 °/o vom (iesainmtstiekstoff der Eiweisssubstanz; demnach musste diese Ei weisssubstanz bei der . * , • . . < . Spaltung eine sehr grosse Quantität von organischen Basen geliefert haben. Ferner bestimmte Bongger. die im Nieder¬ schlag enthaltene Argininmenge durch Wägung des nach Iledins Methode dargestellten basischen Argininsilbernitrats; er fand, dass loo Theile der Ei weisssubstanz 10,8 Theile Arginin geliefert hatten. Bei Zersetzung eines aus Rothtannensamen anderer Her¬ kunft dargestellten Eiweisspräparates erhielten wir*) später !> Landw. Versuchsstationen, Bd. 51. S. 105; diese Zeitschrift, Bd. XXI\*. S. 27fi u. Bd. XXV, S. 360. . . -• Biese Zeitschrift, Bd. XXVIII, S. 450. 5