der Harnsäure im Harn. Vom ■, Adolf dolles. ( \u> •! ’ m ' ^'‘,,,M,'f,-»iikrosko|ii.sch*,n Lal.orwMrium von Dr. M. ,m.] Dr. Ad. J, in Wien.) (Der kttdüction zugegaiigen am 15. August mi.) In (Hier Abhandlung, die den nbenstehenden Titel tri,-, IndM. Volin und Shatter>) gelegentlich der liespreohu»; der neueren Methoden zur Hamsäiirebestimmimg im einige l-.mwaiide gegen die von mir in Vorschlag gehrie h:. Methode zur quantitativen Harnsäufebestimmung im Harn ei hohen, die wie im Nachstehenden gezeigt wird — ein. i experimentellen ■Nachprüfung nicht Stand halten. Zunächst zweifelten die Verfasser, dass die Zerlegung der Harne«.,r, miter den von mir angegebenen Hedingungen nur bis zum llarnsioil gebt, und nehmen au, dass der Harnstoff n Ammoniak und Kohlensäure zerlegt wird. ( tb zwar ich Hin die Analyse des oxalsanren llarnslolles den Nachweis gelier : habe, dass die Zerlegung der Harnsäure in sehwaeb saur i daisung nur bis zum Harnstoff erfolgt, so wäre selbst im Fail,' der llieliligkeit dieses Kinwurles die Fxaetheit der Melh„l- dm cliaus nicht erschüttert, indem ja bekanntermussen Ammoniak- salze durch liromiauge quantitativ ihren Stickstoff in Gaslkiu abgeben» Ihireli diese Üenierkmig wird also die Genauigkeit M,'lho,l<' i» keiner Weise tangirt. Was nun einen wich- tigeren F.iiiwand betrillt, dass nämlich die volumetrische I!.. Stimmung, des Stickstoffes aus dem Harnstoffe vermittelst lirein- iauge mellt genau sei, so muss demgegenüber darauf verwiesen werden, dass diese llehauplung in dieser allgemeinen l'.c uniic litier ist. Dass die volumetrische Bestimmung des llarnslolles von der Concentration beeinflusst wird k eine allbekannte Thatsaebe: Nachdem ich aber, wie au- "îeiiieii zahlreichen publieirten Versueben hervorgebt, mir ' ^<>,*i»chrift hu- physiologische Chemie, Bit. XXXII. S, 5.VJ