IQ lieber die Entstehung von a-Pyrrolidmcarbonsäure und Phenyl- “1 bei der Hydrolyse des Eieralbumins. Von ; Km il Fischer. Au- «l.-m IclM iiiis. lK-n Institut .|. r Uhiversiliit fîojrlin.i JuHlavtion zii^r'ïrïiiiir. n am k. Anirusl mol.) ITu1 ilon Versuch diente .las käulliehe Präparat aus K.- w<-i>s von llr. Cr übler in Dresden mul .lie Pntcr.sucliim^- methode war genau dieselbe wie beim Casein. ') 250 g Albumin wurden mit 750 ccm. Salzsäure (spie. <>ew. 1.1(1. bei gewöhnlicher Temperatur übergossen und wiederholt umgesehüUell. Nach einer Stunde war dasselbe zum l lieil mit stark violetlrothe'r Karbe gelöst, zum andern Tlieil gallertig milgequollen. Als dann um Rückflusskühler zum Sii-Icn erhitzt wurde. nahm Anfangs die violette Färbung nueli zu, schlug später aber in braunschwarz um. Nach sechs¬ stündigem Kochen wurde die Operation unterbrochen und dm Flüssigkeit nach längerem Stehen von einer dunklen schmierig !. Ausscheidung durch Filtration getrennt. Wie es scheint, rühreu «iiese dunklen Zerselzungspro.lukle, die beim Casein nur in miz geringer Menge enlstehen, von den im Albumin vorlmn- denen Kohlehydraten her. Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck stark eingeengt und der. Rückstand mit Alkohol und 1 Duso Zeitschrift Bd. XXXIH. S. 151. d<H)l.v