Beiträge zur Kenntnis» der Eiweisskörper. V«.ii Doo<*nt 111■. Adolf Jolies in \Vi«*n. Au^ 'ii in > hcmi~v-h-Tiiikro«ko|,isfhiii Laboratorium von Dr. M. »ml- Or. Ai .hillrs in Wicn.i . ii>ir lii iliietion Zii^mmii^ ii ani i. April ntni.i Die bisher an isolirten reinen Eiwejsssnhslanzen durch-, gefiihrtcn Versucht» haben gezeigt, dass die Kfementaraüalysen allein durchaus nicht genügen, einen Einblick in die Constitution .kr Kiweisskörper zu bieten, und dass vor Allein die grossen Verschiedenheilen, die zwischen den einzohien Eiweisskörpern !rn(z ihrer ähnlichen procentisohen Znsammensot^iiiig bestellen, uns veranlassen müssen, unser Hauptaugenmerk aut die Grup- pinmg der Elemente im Eiweissmolekül zu lenken. I in nun der Frage der Ciruppirung näher zu Irelen, gibt us bei den Eiweissstollen nur folgenden Weg: Der zu untersuchende Körper muss der Einwirkung ver¬ schiedener Heagentien unterworfen werden, die je nach ihrer chemischen IleschalVenheit gewisse Complexe unangegrifVen lassen. Diese Complexe sind dann als die Componenten des zu untersuchenden Körpers autzufassen, und diese Annahme liât um so mehr Wahrscheinlichkeit, je glatter und «|iranti- tntiver'die Einwirkung der Reagentien slatttindet. Von diesem Gesichtspunkte aus sind bereits eine Reihe von Arbeiten erschienen, welche sich mit der Spaltung des Ei weis ses durch verschiedene Reagentien belassen. Die wesen t- hehsfen Spaltungsprodukte waren: Amidosauren (Glyeoooll, Eeucin, Monoamidovaleriansäure, Asparaginsäure und lilutamin- <auro), aromatische Körper (Tyrosin, Indol, Skato|), lvohle- Dvtirait*, ein wenig erforschter schwefelhaltiger Complex und endlich die in jüngster Zeit aufgefundenen Jh-xonbascn (Lysin, Arginin, Histidin), welche in jedem Molekül mehrere Anüdo- gruppen enthalten. ' U"P|»*..^ey1ef ? Z(*itx:!iri!t I. Chfniiv*. XXXII.