Die Beziehungen der Zusammensetzung der Asche des Säug- lings zu derjenigen der Asche der Milch. Emil Abderhalden, Stud mod. Aus dim Lal.oraforiuni »l.-s H« rm Prof. (i. v. f:iin<rc in Basel.i il»«r B(<la. tion zujrejranpn am 28. November txiW.' Ini Jahre 18/4 machte Herr Prof. 0. v. Bunge auf da* interessante Thatsaehe aufmorksam, dass das Verhältnis* der verschiedenen anorganischen Stoffe zu einander in der Hunde- inileli fast genau dasselbe ist wie int (iesamnitorganismus des .singenden Hundrend die quantitative Zusammensetzung der Blutasche eiKöMotal andere ist. Ich suchte nun zu en! scheiden, ob dieses Gesetz auch fur andere Thierspecies in Kraft bleibt. Es gelang mir, von einem Kaninchen genügend Milch zu einer Aschenanalyse zu erhalten. Es wurde von einem Kaninchen, das am ;>. Juni 1898 neun Junge geworfen hatte, von denen es am ersten Tage fünf sofort lödtete, vom 24., 20.. 2f>. und 27. Juni 1898 Milch gesammelt. Die Milch wurde während des Sammelns auf dem Fase aufbewahrt und so ohne weiteren Zusatz vor dem Sauerwerden geschützt. f)i(‘ Aschenanalyse ergab folgendes Besultat. 100 Theilc Kaninclicnmiteh enthalten : 0.251t» {•!•. K„0 | 0.0020 «rr. K2Or ° tOSO M|.. Na80 0.0000 or. P8<( 0.8011 <jr. CaO | 0.1355 gr CI. 0.0552 gr. MgO i Analytische Belege. 7.5007 gr. Milch gabeln ’0,0118 gr. A y Cl ' . . = 0,01 OM gr. Chlor = 0,1355 % 22.2120 gr. Milch gaben 0.1710 gr. KCl -f XaCl, daraus 0,2000 gr. KPtCl.,. : ' 1 C. v. Bunge: Zeitschrift für Biologic. Bd. X. 1874. pag. 205. und Bn Bois' Archiv. 1880. S. 580.